04.11.2016, 11:26 Uhr

Ein Leben für die Malerei

Bgm. Ursula Malli mit Künstlerin Prof. Gerlinde Bartelt Stelzer.

Eine Ausstellung von Prof. Gerlinde Bartelt Stelzer haucht dem Weinmuseum Kitzeck neues Leben ein.

Beinahe aus allen Nähten platzte das neu gestaltete Weinmuseum Kitzeck bei der ersten Ausstellungseröffnung in den neuen Räumlichkeiten. Dazu konnte Bgm. Ursula Malli die anerkannte Künstlerin Prof. Gerlinde Bartelt Stelzer gewinnen, deren Arbeiten durch außergwöhnliche Vielseitigkeit bestechen. "Auch nach der Hauptsaison im Herbst lässt sich Kultur und Natur hier in Kitzeck bestens erleben. Die Ausstellung soll damit ein Startschuss für einen neuen Veranstaltungsreigen sein", freute sich Bgm. Ursula Malli sichtlich über die vielen Besucher und das hervorragende Ambiente.

Inspiriert von der Region

Gerlinde Bartelt Stelzer lebt und arbeitet seit vielen Jahren in Kitzeck. Auch wenn sie als Kind nach eigenen Aussagen nicht gefördert wurde, ließ sich ihr Talent nicht verhindern. Dabei blieb kaum eine Technik unentdeckt - selbst die Herausforderung, u.a. Moorleichen für das Kunsthistorische Museum in Wien zu rekonstruieren, nahm sie mit Freude an. 2004 bekam sie für ihre außergewöhnlichen Arbeiten durch Bundespräsident Thomas Klestil den Professorentitel verliehen.


Ausstellung bis 6. Jänner

"Alle meine Arbeiten, die hier zu sehen sind, entstanden in der Kitzecker Luft. Ich fühle mich hier sehr wohl und das ist für das Arbeitsklima unheimlich wichtig", betont die begnadete Künstlerin, die für die Malerei lebt. Der Querschnitt ihrer Arbeiten reicht von Porzellanpuppen über Aquarelle, Ölbilder und Bilder mit Techniken alter Meister bis hin zu neuen Plastiken wie etwa die Weinbergwächterin (mit vielen Gesichtern) oder den Weinköniginnen, die extra für die Ausstellung im Weinmuseum geschaffen wurden.
Musikalisch umrahmt wurde die Ausstellungseröffnung von Musikern der Blasmusikkapelle Kitzeck. Karl Oswald gab humorvolle Geschichten zum Besten.
Die Ausstellung kann bis 6. Dezember während der Öffnungszeiten des Tourismusbüros und gegen Voranmeldung in der Gemeinde besucht werden.
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