Großübung in Mauern
141 Einsatzkräfte probten den Ernstfall bei Schloss Ehrnau
- Freitagabend fand beim Schloss Ehrnau in Liesingau eine großangelegte Übung des Feuerwehrabschnittes Mautern mit weiteren Einsatzorganisationen statt.
- Foto: FF-Mautern/Riemelmoser
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Der Feuerwehrabschnitt Mautern probte gemeinsam mit weiteren Einsatzorganisationen ein Großschadensereignis beim Schloss Ehrnau in Liesingau. Ein angenommener Brand in einer Diskothek forderte 141 Einsatzkräfte und 56 Übungsdarstellerinnen und -darsteller.
LIESINGAU. Freitagabend fand beim Schloss Ehrnau in Liesingau eine großangelegte Übung des Feuerwehrabschnittes Mautern mit weiteren Einsatzorganisationen statt. Ziel der dreistündigen Übung war es, die Zusammenarbeit, die Abläufe und die Kommunikation bei einem Großschadensereignis unter realistischen Bedingungen zu trainieren.
Als Szenario wurde ein Brand in einer Keller-Disco des Schlosses mit starker Rauchentwicklung angenommen. 56 vorbereitete Übungsdarstellerinnen und -darsteller mimten Verletzte, Eingeschlossene, unter Schock stehende Personen sowie Vermisste im umliegenden Areal.
- Nach dem Eintreffen der ersten Feuerwehren wurde unverzüglich mit der Erkundung sowie der Brandbekämpfung und Menschenrettung begonnen.
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Breites Aufgebot an Einsatzkräften
Nach dem Eintreffen begannen die ersten Einheiten mit der Erkundung, Brandbekämpfung unter Atemschutz und Menschenrettung. Parallel dazu wurde ein Sanitätssammelplatz eingerichtet und Drohnen-Teams des Bereichsfeuerwehrverbandes Leoben sowie des Roten Kreuzes zur Personensuche eingesetzt und eine Einsatzleitung aufgebaut, die vom Abschnittsführungsstab Trofaiach unterstützt wurde.
Das Rote Kreuz Leoben übernahm die Versorgung und Sichtung der Verletzten, unterstützt durch Notärztinnen und -ärzte, den ÖAMTC-Notarzthubschrauber Christophorus 17 und das Kriseninterventionsteam. Ein weiterer Abschnitt betraf die Österreichische Wasserrettung St. Michael, die mit einem Einsatzboot zwei Personen aus der Liesing rettete. Auch Schnittstellen zur Polizei, ÖBB und der Bezirkshauptmannschaft Leoben wurden beübt.
- Das Rote Kreuz Leoben übernahm die Versorgung und Sichtung der Verletzten, unterstützt durch Notärztinnen und -ärzte, den ÖAMTC-Notarzthubschrauber Christophorus 17 und das Kriseninterventionsteam.
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141 Kräfte im Übungseinsatz
Insgesamt waren 141 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Mautern, Kalwang, Wald am Schoberpass, Kammern, Seiz, Madstein-Stadlhof, Traboch und Leoben-Göss, die Betriebsfeuerwehr Voestalpine Donawitz, der Abschnittsführungsstab Trofaiach sowie die Freiwillige Feuerwehr Vordernberg mit dem Einsatzleitfahrzeug des Bereichsfeuerwehrverbandes Leoben samt Drohnen-Team beteiligt.
Die Planung und Leitung lag bei Wolfgang Hirt, Wilhelm Luttenberger stellte das Schloss Ehrnau zur Verfügung. Übungsbeobachter begleiteten das Geschehen und analysierten die Abläufe für die anschließende Nachbesprechung. Die Verköstigung der Beteiligten im Turnsaal der NMS Mautern übernahm der Versorgungszug der Freiwilligen Feuerwehr Leoben-Göss.
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