Landesgericht Leoben
Elfjähriger Sohn getötet, Mutter zu lebenslanger Haft verurteilt

Prozessstart in Leoben | Foto: APA-Images / APA / INGRID KORNBERGER
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Jene Mutter, die am 30. Jänner ihren elfjährigen Sohn getötet haben soll, stand am Montag in Leoben vor Gericht. Das Urteil des Geschworenengerichts: lebenslange Haft. 

LEOBEN. Eine damals 39-Jährige soll Ende Jänner ihren elfjährigen Sohn getötet haben, MeinBezirk berichtete. Am Montag, 21. September, musste sie sich am Landesgericht Leoben vor einem Schwurgericht verantworten. Das Urteil wurde noch am selben Tag ausgesprochen: Die Frau wurde zu lebenslanger Haft verurteilt.

Angeklagte nahm Urteil an

Die Frau hat das Urteil angenommen, wie Sabine Anzenberger, Leiterin der Medienstelle am Landesgericht Leoben gegenüber MeinBezirk bestätigt. Die Staatsanwältin gab allerdings keine Erklärung ab, das Urteil ist somit noch nicht rechtskräftig. Eine mögliche psychische Erkrankung der heute 40-Jährigen stand zunächst im Raum. Dies wurde jedoch widerlegt, die Frau sei zum Tatzeitpunkt zurechnungsfähig gewesen. 

Eine Mutter, die Anfang des Jahres in Leoben ihren elfjährigen Sohn getötet haben soll, muss sich ab Montag, 21. September 2026, im Landesgericht Leoben wegen des Verdachts des Mordes vor einem Geschworenengericht verantworten. | Foto: APA-Images / APA / INGRID KORNBERGER
  • Eine Mutter, die Anfang des Jahres in Leoben ihren elfjährigen Sohn getötet haben soll, muss sich ab Montag, 21. September 2026, im Landesgericht Leoben wegen des Verdachts des Mordes vor einem Geschworenengericht verantworten.
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Bereits im Rahmen einer Haftverhandlung hatte die nun Verurteilte ein Geständnis abgelegt. Der 11-Jährige wurde durch Schnitt- und Stichverletzungen getötet. Die 39-Jährige hatte im Anschluss auch sich selbst Schnittverletzungen hinzugefügt und die Rettung gerufen. 

Hilfe bei Gewalt

Solltest du Opfer von Gewalt sein oder Gewalt wahrnehmen, wende dich jederzeit an den Polizeinotruf 133 oder 112 wenden. Gehörlose und Hörbehinderte können per SMS an 0800/133 133 Hilfe rufen.

Weitere Anlaufstellen:

„PsyNot“ – Psychiatrisches Krisentelefon Steiermark: 0800/22 25 55

Telefonseelsorge: 142 (ohne Vorwahl)

Rat auf Draht: 147 (ohne Vorwahl)

Gewaltschutzzentrum Steiermark: 0316/77 41 99

Frauenhelpline: 0800/22 25 55

Steirisches Beziehungstelefon: 0800/20 44 22

Frauenhäuser: 0316/42 99 00

 Notruf bei sexueller Gewalt: 0316/31 80 77

Männernotruf: 0800/24 62 47

Männerinfo Krisenhelpline: 0800/40 07 77

Pro Senectute Beratungs-Hotline „Gewalt im Alter“: 0699/11 20 00 99

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