Erasmus+ Projekt
Inklusion wird an der Volksschule Pestalozzi groß geschrieben

Direktorin Alexandra Baumgartner (stehend rechts) und die niederländische Delegation arbeiten gemeinsam an einem Projekt für bessere Inklusion. | Foto: VS Pestalozzi
  • Direktorin Alexandra Baumgartner (stehend rechts) und die niederländische Delegation arbeiten gemeinsam an einem Projekt für bessere Inklusion.
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Die Volksschule Pestalozzi in Leoben empfing eine niederländische Schuldelegation im Rahmen eines Erasmus+ Projekts, um die Inklusion von Kindern mit speziellen Bedürfnissen an öffentlichen Volksschulen voranzutreiben und zu verbessern.

LEOBEN. Die Volksschule Pestalozzi in Leoben ist der einzige Standort im Bezirk, der neben Inklusionsklassen auch separate Klassen für Kinder mit besonderen Bedürfnissen hat. In den vergangenen Jahren hat sich die Schule intensiv mit dem Thema „Inklusion“ auseinandergesetzt und sich rund um inklusives Lernen eine Expertise aufgebaut, die auch international gefragt ist.

Besuch aus den Niederlanden

Die Leobener Volksschule empfing eine niederländischen Schuldelegation im Rahmen des Erasmus+ Projekts EPIE „2 European Primary Schools on their way to better Inclusion. A project for and by teachers“, das sich mit einer besseren Inklusion von Kindern mit speziellen Bedürfnissen an Volksschulen beschäftigt. Hierbei informierten sich die Direktorin, Koordinator:innen und Lehrer:innen der niederländischen öffentlichen Volksschule in Houten in der Nähe von Utrecht über den Schulalltag mit sonderbetreuten Kindern in Österreich.

Auch die Schüler:innen der VS Pestalozzi wurden in den Klassenzimmern von den Gästen besucht und die Schuldelegation aus den Niederlanden nahm dies zum Anlass, ihre Heimat vorzustellen. Zudem wurden Zeichnungen für die zuhause gebliebenen Schüler:innen von den Leobener Kindern angefertigt und anschließend den Gästen übergeben.

Die Delegation erhielt wertvolle Einblicke, wie Kinder mit speziellen Bedürfnissen im öffentlichen Regelschulbetrieb miteinbezogen werden können. Ziel des Besuches und des gesamten Projekts ist es, ein Netzwerk aufzubauen, in dem Inklusion im europäischen Kontext stetig besser gelingt.

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