Winterdienst
120 Mitarbeiter sind im Bezirk Liezen für die Schneeräumung im Einsatz

Für den Winterdiensteinsatz stehen bezirksweit insgesamt 31 Räum- und Streufahrzeuge zur Verfügung.
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  • Für den Winterdiensteinsatz stehen bezirksweit insgesamt 31 Räum- und Streufahrzeuge zur Verfügung.
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Mit dem Wintereinbruch beginnt die herausforderndste Zeit für die Straßenmeistereien. Im Riesenbezirk Liezen kostet die Schneeräumung pro Jahr fast drei Millionen Euro.

Die drei Straßenmeistereien der Region Liezen betreuen von acht Standorten aus alle Landesstraßen: vom Schoberpass bis Mandling, das Ausseerland bis zum Pötschenpass sowie bis zur Bundesland-Grenze in Altenmarkt bei Sankt Gallen. Des Weiteren ist in Liezen eine Zentralwerkstätte eingerichtet, wo Fahrzeuge gewartet und repariert werden. Insgesamt sind 120 Mitarbeiter im Straßenerhaltungsdienst beschäftigt.

31 Räum- und Streufahrzeuge

Der Straßenerhaltungsdienst ist für die Betreuung und Räumung von Landesstraßen zuständig. Im flächenmäßig größten Bezirk Österreichs sind das 586 Straßenkilometer. "Für den Winterdiensteinsatz stehen dafür insgesamt 31 Räum- und Streufahrzeuge, darunter LKWs, Unimog und ein Traktor, zur Verfügung. Bei länger andauernden Schneefällen und großen Schneehöhen entlang der Landesstraßen kommen auch vier Frässchleudern zum Einsatz, um diese wieder frei zu machen", berichtet Peter Fischer, Regionalleiter des Straßenerhaltungsdienstes Liezen.

Dauereinsatz im Winter

Die Vorbereitungen für die Wintersaison werden bereits während der Sommermonate erledigt. Als Winterdienstperiode wird der Zeitraum von 1. November bis 31. März bezeichnet. "Aufgrund von Wetterprognosen wird dann der ‚Winterdienst-Vollbetrieb‘ gestartet. Ab dem Zeitpunkt stehen dann zu jeder Tages- oder Nachtzeit eine ausreichende Anzahl an Mitarbeitern in Form von Bereitschaften, Turnusdiensten mit Früh- und Spätdienst zur Verfügung", sagt Fischer. Fallweise sind einzelne Fahrzeuge auch während der Sommermonate im Winterdiensteinsatz. Diese Einsätze sind aber auf sehr wenige Tage und vorwiegend auf den Sölkpass beschränkt.

Starke, anhaltende Schneefälle wie im Jänner 2019 stellen die Mitarbeiter des Straßenerhaltungsdienstes vor große Herausforderungen.
  • Starke, anhaltende Schneefälle wie im Jänner 2019 stellen die Mitarbeiter des Straßenerhaltungsdienstes vor große Herausforderungen.
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Unterstützung aus anderen Bezirken

Kommt es zu Extremwetterereignissen wie im Winter 2018/2019, mit lange anhaltenden und starken Schneefällen, so können auch Fahrzeuge des Straßenerhaltungsdienstes aus anderen Regionen angefordert werden, sofern die Witterung es zulässt. Dies soll eine größtmögliche Erreichbarkeit aller Orte, außer bei Sperren aufgrund von Lawinengefahr, sicherstellen.

Knapp drei Millionen Euro pro Jahr

Für den Streuvorgang wird Siedesalz unter Anwendung der Feuchtsalztechnik aufgebracht. "Zur Sicherstellung der Streumittelversorgung wird etwa der halbe Saisonbedarf in Hallen und Silos eingelagert und bereits ab Beginn der Winterperiode werden Nachlieferungen abberufen", betont Regionalleiter Peter Fischer.
Die Gesamtkosten für die Schneeräumung im Bezirk Liezen pro Jahr belaufen sich auf ungefähr 2,9 Millionen Euro. Starke Kostenschwankungen kommen hauptsächlich durch unterschiedliche Witterungsverhältnisse zu Stande. "In dieser Winterperiode werden insbesondere die stark gestiegenen Treibstoffpreise und die gestiegenen Preise für Verschleiß- und Ersatzteile die Kosten deutlich anheben", merkt Fischer abschließend an.

Für den Winterdiensteinsatz stehen bezirksweit insgesamt 31 Räum- und Streufahrzeuge zur Verfügung.
Starke, anhaltende Schneefälle wie im Jänner 2019 stellen die Mitarbeiter des Straßenerhaltungsdienstes vor große Herausforderungen.

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