26.01.2018, 14:54 Uhr

Mario Kunasek bekennt sich zur Kaserne Aigen

Verteidigungsminister Mario Kunasek ließ sich von den Offizieren die Geräte des Fliegerhorstes erklären.

"Es ist grundsätzlich wichtig, dass wir ein klares Bekenntnis zum Standort Aigen abgeben und Aigen steht nicht zur Diskussion". Die Worte von Verteidigungsminister Mario Kunasek waren eindeutig.

Vorgänger Hans Peter Doskozil gelang es, dem Bundesheer wieder eine positivere Stimmung zu verleihen und Kunasek scheint diesen Weg fortzusetzen. Dass Kunasek Steirer ist, scheint ein aussichtsreicher Nebeneffekt zu sein.
Auch das Kaderpersonal nahm die Aussagen des Ministers zufrieden zur Kenntnis. Aktuell sind am Standort Aigen insgesamt 243 Mitarbeiter beschäftigt, davon entfallen 188 Arbeitsplätze auf Soldaten. Für den neuen Minister steht fest, dass in Zukunft weiterhin Rettungs- und Bergeflüge oder auch Lawinensprengungen durchgeführt werden sollen.

Nachfolger für Alouette

Wie es mit den Alouette-Hubschraubern weitergeht, ist noch offen. Aufgrund einer Verlängerung dürfen sie noch bis 2023 abheben, danach ist Schluss. Da aber im Allgemeinen bereits drei Jahre davor, also 2020, die Wahl über das Nachfolgemodell getroffen werden muss, ist schnelles Handeln gefragt. Laut Mario Kunasek wird es in den kommenden zwei Jahren auch eine Entscheidung diesbezüglich geben.
Eine ernsthafte Überlegung scheint der Eurocopter 145 zu sein. Aktuell sind 16 Alouette in Aigen stationiert, für den Eurocopter wären wohl neun bis zwölf Stück ausreichend. Dass sich diese Hubschrauber bewährt haben, bestätigt ein Blick auf die Polizei. Ein ähnliches Modell ist dort bereits seit einiger Zeit im Einsatz.
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