Nach Katastrophe
"Aufräumen wird Monate dauern"

Das Unwetter hat großen Schaden angerichtet, die Aufräumarbeiten laufen.
  • Das Unwetter hat großen Schaden angerichtet, die Aufräumarbeiten laufen.
  • Foto: FF/Horn
  • hochgeladen von Stefan Verderber

In Stadl-Predlitz gehen die Aufräumarbeiten voran, Straßen haben Priorität. Über 200 Feuerwehrmitglieder waren im Bezirk Murau im Einsatz.

MURAU/MURTAL. Die wichtigste Nachricht zuerst: "Es ist glücklicherweise niemand zu Schaden gekommen", sagt Katastrophenschutzreferent Fritz Sperl von der BH Murau. Nach der Katastrophe laufen die Aufräumarbeiten in der Gemeinde Stadl-Predlitz auf Hochtouren. "Es wird allerdings einige Wochen und sogar Monate dauern", sagt Sperl.

"Tolle Arbeit"

Und das, obwohl die Arbeiten "rasch, zügig und gut" vorangehen würden. "Die Einsatzkräfte und alle Beteiligten leisten tolle Arbeit", lobt Sperl, der selbst in den letzten Tagen kaum zur Ruhe gekommen ist. Die Wetterlage hat sich am Dienstag im Bezirk Murau einigermaßen entspannt, auch der Ausblick der Experten für die kommenden Tage sieht gut aus.

Straßensperren

Priorität hat jetzt in Murau die Wiederherstellung der Straßen. Die B 95 - Turracher Straße und die B 97 zwischen Murau und Predlitz sollen bis zum Wochenende freigegeben werden. Bei der L 511 - Flattnitzer Straße wird das länger dauern. Sperl: "In diesem Abschnitt wurde eine Brücke beschädigt." Mehrere Wochen oder gar Monate dürfte es auch dauern, bis die Murtalbahn ihren Betrieb wieder regulär aufnehmen kann. Die Gleise wurden auf einer Länge von mehreren Hundert Metern zerstört.

Pegelstände sinken

Beruhigt hat sich die Lage entlang der Mur. Dort gab es bis in den Bezirk Murtal Überschwemmungen an mehreren Stellen. Mittlerweile sind die Pegelstände wieder abgesunken. "Wir hoffen alle, dass jetzt nicht mehr zu viel Regen nachkommt", sagt Feuerwehrsprecher Walter Horn. Insgesamt elf Feuerwehren mit über 200 Mitgliedern waren in den letzten Tagen im Bezirk Murau gefordert.

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