Großeinsatz in Krakau
Feuerwehren und Hubschrauber bekämpfen Waldbrand am Etrachsee
- Im Bereich des Etrachsees brach am Mittwoch ein Waldbrand aus, der die Einsatzkräfte forderte.
- Foto: HBI Dieter HORN – Feuerwehr Niederwölz
- hochgeladen von Sarah Konrad
Im Bereich des Etrachsees in der Gemeinde Krakau ist am Mittwoch ein Waldbrand ausgebrochen. Mehrere Feuerwehren und Luftunterstützungskräfte stehen seither im Einsatz. Das Feuer konnte bislang nicht vollständig gelöscht werden, eine weitere Ausbreitung wurde jedoch verhindert.
KRAKAU. Seit Mittwoch stehen mehrere Feuerwehren sowie Luftunterstützungsgeräte bei einem Waldbrand im Bereich des Etrachsees im Einsatz. Nachdem das Feuer am Mittwoch in einem steilen Gelände im Wald entdeckt wurde, rückten die Feuerwehren Krakaudorf, Niederwölz mit Drohnenunterstützung sowie Scheifling mit der Flugdienststaffel zur Erkundung und Brandbekämpfung aus. Insgesamt standen rund 40 Feuerwehrmitglieder im Einsatz.
- Mittels Drohnenerkundung konnte die Feuerwehr am Donnerstagmorgen mehrere Glutnester lokalisieren.
- Foto: HBI Dieter HORN – Feuerwehr Niederwölz
- hochgeladen von Sarah Konrad
Ein Hubschrauber des Bundesministeriums für Inneres unterstützte die Löscharbeiten aus der Luft. Am Nachmittag musste der Einsatz jedoch aufgrund eines herannahenden Unwetters aus Sicherheitsgründen unterbrochen werden.
Glutnester am Donnerstag lokalisiert
Am Donnerstag wurde die Einsatzstelle ab 6.30 Uhr erneut kontrolliert. Mittels Drohnenerkundung wurden dabei mehrere Glutnester im Gelände festgestellt, woraufhin die Einsatzkräfte gezielt in die betroffenen Bereiche gelotst wurden. Sie begannen umgehend mit dem händischen Öffnen und Umgraben des Waldbodens, um die Glut vollständig abzulöschen.
- Auch zwei Hubschrauber – einer vom Österreichischen Bundesheer, ein weiterer vom Bundesministerium für Inneres – kamen zum Einsatz und unterstützten die Bodetrupps.
- Foto: HBI Dieter HORN – Feuerwehr Niederwölz
- hochgeladen von Sarah Konrad
Erschwert wurden die Arbeiten durch den auffrischenden Wind und teils starke Böen. Diese machten erneut umfassende Löscharbeiten erforderlich. Eine weitere Herausforderung stellte für die Einsatzkräfte das steile und schwer zugängliche Gelände dar.
40 Feuerwehrleute und zwei Hubschrauber im Einsatz
Erneut standen rund 40 Feuerwehrmitglieder im Einsatz. Zur Unterstützung der Bodentrupps wurden ein Hubschrauber des Bundesministeriums für Inneres (BMI) sowie ein Hubschrauber des Österreichischen Bundesheeres angefordert. Beide Luftfahrzeuge unterstützten die Einsatzkräfte sowohl beim Materialtransport als auch mit gezielten Löschflügen zur Brandbekämpfung.
Durch das koordinierte Zusammenwirken der Bodenmannschaften, der Drohnenteams sowie der Luftunterstützung konnte eine weitere Ausbreitung des Brandes verhindert werden. Die Einsatzleitung wurde dabei von der Bezirkshauptmannschaft Murau sowie der Landesforstdirektion Steiermark unterstützt.
MeinBezirk auf
MeinBezirk als
Du möchtest kommentieren?
Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.