Nach Defekt: Überlegungen für neuen Lift

Ein Liftdefekt am Kreischberg hat die Einsatzkräfte in Atem gehalten. Foto: GEPA pictures/Riedler
  • Ein Liftdefekt am Kreischberg hat die Einsatzkräfte in Atem gehalten. Foto: GEPA pictures/Riedler
  • hochgeladen von Stefan Verderber

KREISCHBERG. Ein vorbildlicher Rettungseinsatz wurde am Montag am Kreischberg absolviert. Nach einem technischen Defekt am Rosenkranz-Sessellift saßen vorübergehend rund 150 Wintersportler am Lift fest. "Die Einsatzorganisationen haben wirklich ganz hervorragend gearbeitet", lobt Geschäftsführer Karl Fussi.

Sechs Hubschrauber

Um 14.30 Uhr traf die Meldung bei den Einsatzkräften ein, bereits kurz nach 17 Uhr waren alle Schifahrer geborgen. Geleitet wurde die Aktion von der Polizeiinspektion Murau. Beteiligt waren neben der Bergrettung, der Feuerwehr und dem Roten Kreuz auch sechs Hubschrauber von Polizei, ÖAMTC und Bundesheer. "Es wurden keine Personen verletzt", meldete die Polizei nach Abschluss der Aktion.

Keine Zeit verloren

"Das warme Wetter und das Tageslicht haben natürlich mitgespielt", sagt Fussi. "Wir haben keine Zeit verloren". Zudem seien derartige Einsätze bereits öfters am Kreischberg geübt worden. Der Rosenkranz-Sessellift steht nun voraussichtlich bis zum Wochenende still, der Betrieb ist allerdings durch den danebenliegenden Schlepplift gewährleistet.

Neuer Lift?

Der betroffene Lift ist ohnehin bereits in die Jahre gekommen. Am Kreischberg gibt es nun Überlegungen, den Sessellift durch einen neuen zu ersetzen. "Wir haben Überlegungen, aber noch keine konkreten Pläne", bestätigt Karl Fussi.

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