Mark Mateschitz
Der Hausherr macht seinen Red Bull Ring zukunftsfit
- Mark Mateschitz investiert in den Red Bull Ring und dessen Umgebung.
- Foto: GEPA pictures
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Der Vertrag der Formel 1 mit dem Red Bull Ring läuft zumindest bis 2041. Wohl auch deshalb investiert Mark Mateschitz in die Infrastruktur an der Rennstrecke und darüber hinaus. Einige Neuerungen sind für die Formel 1-Fans bereits sichtbar.
SPIELBERG. Auch für die Stammgäste am Red Bull Ring gibt es immer wieder etwas Neues zu sehen - heuer ganz besonders. Nach umfangreichen Bauarbeiten gibt es auf und abseits der Strecke einige Neuigkeiten. Insgesamt hat sich "Hausherr" Mark Mateschitz die diversen Projekte rund 25 Millionen Euro kosten lassen.
Beule im Dach
Die sichtbarste Veränderung am Ring selbst ist die verlängerte Boxengasse. Der Ausbau ist aufgrund der Aufstockung der Teams mit Cadillac nötig geworden. Gleichzeitig wurde das Medical Center im Osten des Gebäudes neu aufgebaut und hat einen eigenen Hubschrauber-Landeplatz bekommen. Der Zubau im hinteren Bereich im Fahrerlager wurde übrigens mit einem Hoppala eingeweiht: Ein Lastwagen war etwas zu hoch für die Durchfahrt - als sichtbares Zeichen gibt es jetzt eine kleine Beule in der Dachkonstruktion.
- Der östliche Teil des Boxengebäudes (hier rechts) wurde erneuert.
- Foto: Ripu
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"Vision verwirklicht"
Etwas abseits vom Ring, aber dennoch unübersehbar, steht die spektakulärste Neuerung: der Schönberghof thront nach dem großen Ausbau jetzt noch majestätischer über dem Ringgelände. Hier tummeln sich am Wochenende die exklusiven Formel 1-Gäste. "Das ist nicht nur eine architektonische Erweiterung, sondern es wurde eine Vision verwirklicht", sagte Red Bull Ring-Manager Thomas Überall bei der Eröffnung. Herzstück im 50-Zimmer-Haus ist die Skybar mit bester Sicht auf die Rennstrecke sowie die umliegende Berglandschaft.
Weitere Bauarbeiten
Weniger spektakulär, aber trotzdem gerne gesehen, ist eine Neuerung im Steiermark Village. Dieses besteht jetzt nicht mehr aus Zelten, sondern ist eine riesige Holzhütte im urigen Stil. Für betuchtere Gäste wurde der temporäre "Champions Club" bei der Einfahrt zur Boxengasse eröffnet. Mann könnte meinen, damit sollte der Red Bull Ring für die nächsten zumindest 15 Jahre Formel 1 gerüstet sein. Die Investitionen gehen allerdings auch nach dieser Saison weiter: Dann stehen Bauarbeiten beim Driving Center sowie im Westen der Boxengasse am Programm.
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