MotoGP: Feuerwehr ist auch für Unwetter gerüstet

Im Vorjahr wurde es auch im Fahrerlager nass. Foto: ripu
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  • hochgeladen von Stefan Verderber

SPIELBERG. Hunderte Einsatzkräfte werden sich von Donnerstag bis Sonntag rund um den Red Bull Ring in Spielberg tummeln, um über 200.000 Besucher in geordnete Bahnen zu lenken. Das alles geschieht unter der behördlichen Einsatzleitung von Bezirkshauptfrau Ulrike Buchacher. „Wir sind für diese Großveranstaltung bestens gerüstet und werden die Herausforderungen im Team mit sehr viel Routine, Achtsamkeit und größter Professionalität erledigen“, sagt sie.

Feuerwehr

Die Feuerwehr wird unter der Einsatzleitung von Erwin Grangl mit 180 Mitgliedern für Sicherheit sorgen. „Wir werden heuer wieder ein Auge auf die Campingplätze werfen“, sagt der Kommandant. Vorbereitet ist die Feuerwehr auch auf mögliche Unwetter. Im Vorfeld wurden Abflüsse kontrolliert und gegebenenfalls freigeräumt. Für den Ernstfall sind Sandsäcke eingelagert, die dann sofort eingesetzt werden können. „Wir sind für jeden Fall gerüstet“, sagt Grangl. Gesorgt ist außerdem für Brandschutz und technische Hilfeleistungen am gesamten Gelände. Einheiten aus den Nachbarbezirken stehen in Bereitschaft.

Rotes Kreuz

Für die ärztliche Versorgung und psychosoziale Betreuung steht wie gewohnt das Rote Kreuz bereit. Einsatzleiter Bernd Peer ist mit bis zu 120 Helfern am Ring. Gleichzeitig ist auch die Versorgung der Bewohner im Murtal sichergestellt. Für die Fans am Ring gibt es drei Stationen. Peer rechnet das gesamte Wochenende über mit rund 2.800 Einsatzstunden für die MotoGP.

Polizei

Nicht weniger gefordert ist die Exekutive unter Bezirkspolizeikommandant Günther Perger. Er will den Dialog mit Behörde, Veranstalter und Partnern forcieren: „Nur gemeinsam können wir einen ordnungsgemäßen und sicheren Ablauf gewährleisten.“ Am Gelände gibt es wieder eine Expositur der Polizeiinspektion als Anlaufstelle für Besucher. Zudem stehen Spezialisten wie das Einsatzkommando Cobra, Sprengstoffexperten, Hundeführer und Hubschrauber zur Überwachung des Geländes zur Verfügung. An den Zufahrten zum Ring werden - wie bereits üblich - mobile Barrieren errichtet.

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