Verfahren beantragt
Ring Rast in Spielberg schlittert in Insolvenz
- Die Ring Rast eröffnete im Jänner 2021.
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Die Ring Rast GmbH in Spielberg hat ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung beantragt. Überdimensionierung, schlechte Konjunktur und hohe Kosten werden unter anderem als Insolvenzursachen angegeben.
SPIELBERG. Wirtschaftlich schlechte Nachrichten hat der Kreditschutzverband "KSV 1870" am Donnerstag öffentlich gemacht. Die Ring Rast-Betriebs-GmbH in Spielberg ist demnach insolvent und hat ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung am Landesgericht Leoben beantragt.
Schwieriger Start
Die Ring Rast ist ein Gastro- und Beherberungskomplex mit Hotel, einem Restaurant und einem angeschlossenen Lebensmittelgeschäft. Die gesamte Anlage ist auf die Durchführung von Events und Großveranstaltungen ausgelegt. Bereits der Start im Jänner 2021 war aufgrund der damals herrschenden Umstände mitten in der Pandemie herausfordernd.
- Die Einrichtung ist spektakulär.
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Mehrere Ursachen
Laut Kreditschutzverband haben sich seit damals Passiva von fast 2,5 Millionen Euro angesammelt, denen Aktiva von 426.000 Euro gegenüberstehen. Als Insolvenzursache gibt die Geschäftsführung "eine Überdimensionierung des Standortes, gescheiterte Investorensuche, Schwierigkeiten bei der Finanzierung, eine Änderung des Marktumfeldes und schlechte Konjunktur" an.
Mehrere Möglichkeiten
Betroffen sind aktuell etwa 23 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie 63 Gläubiger - ihnen wird eine Sanierungsquote von 20 Prozent innerhalb von zwei Jahren angeboten. "Der zu bestellende Insolvenzverwalter wird nunmehr zu prüfen haben, ob eine Fortführung im Interesse der Gläubiger liegt und der vorgelegte Sanierungsplan eingehalten werden kann", sagt Rene Jonke von KSV 1870. Die Ring Rast-GmbH plant eine zumindest kurzfristige Fortführung des Unternehmens sowie eine nachhaltige Sanierung. Alternativ steht der Verkauf im Rahmen eines Asset-Deals im Raum. Auch Teilbetriebsschließungen sind nicht ausgeschlossen.
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