Blackout-Infoabend in Bad Gleichenberg

Bgm. Christine Siegel (4.v.r.) mit den Referenten des Infoabends
  • Bgm. Christine Siegel (4.v.r.) mit den Referenten des Infoabends
  • hochgeladen von Robert Frauwallner

Was wäre, wenn plötzlich der Strom ausfällt? Für 1, 2, 3 oder gar 5 Tage? Kein Licht, kein Handy, kein Internet, keine Heizung, kein Bankomat und keine Tankstelle? Erst wenn diese Dinge nicht mehr nutzbar sind, wird man sich der alltäglichen Abhängigkeit von der Stromversorgung bewusst.

Die Gemeinde Bad Gleichenberg hat sich diesen Fragen angenommen und im Rahmen der Klima- und Energiemodellregion „Wein- und Thermenregion Südoststeiermark“ Mitte Jänner zu einem Informationsabend zum Thema „Blackout“ eingeladen. Die Klima- und Energiemodellregion „Wein- und Thermenregion Südoststeiermark“ bilden seit dem Jahr 2016 die drei Gemeinden Bad Gleichenberg, Straden und Bad Radkersburg.

60 interessierte Besucher strömten zu diesem Informationsabend in das Trauteum in Trautmannsdorf um sich zum Thema Blackout zu informieren.
Nach der Begrüßung durch Bürgermeisterin Christine Siegel und KEM-Manager Robert Frauwallner führte Herbert Saurugg, Österreichs Blackout-Experte, durch die Möglichkeiten, wie wir uns alle auf ein mögliches Blackout vorbereiten können. U.a. nannte Herbert Saurugg die Versorgung mit Lebensmitteln als eine der größten Herausforderungen. Ebenso stark betroffen sind bei einem Blackout die landwirtschaftlichen Betriebe. Erste Hilfe kann jeder mit der Eigenbevorratung für zwei Wochen schaffen. Entsprechend den Ausführungen des Blackout-Experten ist in den kommenden fünf Jahren mit einem derartigen Szenario zu rechnen.
Nach dem Hauptvortrag konnten sich die Besucher an den Informationsständen weiteres Wissen zur Blackout-Vorsorge abholen. So informierte Günter Macher vom Zivilschutzverband Steiermark über die bestmögliche private Vorsorge, Florian Lugitsch von e-Lugitsch zeigte die Nutzungsmöglichkeiten der hauseigenen Photovoltaikanlage im Blackoutfall auf. Christian Fink und Wolfgang Trink von der Firma TRIFI präsentierten „Vorsorge-Boxen“ mit technischem Equipment und lang haltbaren Lebensmitteln sowie Daniel Paul und Kollege von der Freiwilligen Feuerwehr Trautmannsdorf erklärten die Rolle der Feuerwehren im Krisenfall. Auch Werner Salchinger und Robert Prutsch von der Bad Gleichenberger Energie GmbH gingen auch den Blackoutfall in punkto Netzsicherheit ein.
Der erfolgreiche Informationsabend sollte die Besucher dazu anregen, sich mit dem Thema Blackout zu beschäftigen und für sich selbst Vorsorgemaßnahmen zu treffen.

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