Filmkritik: Spring Breakers

Drama / 92 min / USA 2012 / R: Harmony Korine

Wer sich eine bloße Teeniekomödie mit süßer Girlie-Power aus der Disney Riege (Selena Gomez, Vanessa Hudgens) erwartet, wird hier eine saftige Neon-Ohrfeige bekommen. Harmony Korine malt mit „Spring Breakers“ ein bizarr poetisches und knallbunt tragisches Bild einer Generation, die Selbstfindung und Spiritualität in der ultimativen Party sucht: Spring Break. Für die vier Protagonistinnen ist dies ein magischer Sehnsuchtsort des Exzesses jenseits von Moral und Reue, das pervertierte Paradies einer hedonistischen, konsumorientierten Gesellschaft. Korine hebt die Chronologie des Geschehens auf, mischt Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu einem Strudel aus grellen Bildern, wummernden Tönen und verstörenden Popsongs, der dem Ausguss entgegen kreist. FAZIT: Schrill getarnte Satire einer von Pop-Industrie geschaffenen Welt! (Elisabeth Knittelfelder) ++++

Autor:

Elisabeth Knittelfelder aus Südoststeiermark

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