Keine Frage von Befindlichkeiten

Markus Kopcsandi

Es gibt einige Themen, wo es in der gesellschaftlichen Diskussion nur Schwarz oder Weiß gibt – der Graubereich in der Diskussion verschwindend gering ist. So würden etwa ein GAK- und ein Sturm-Anhänger in einem Gespräch über den steirischen Fußball wohl nie auf einen gemeinsamen Nenner kommen. Ähnlich scheint die Situation in Sachen Naturschutz zu sein. Dieses Thema ist angesichts geplanter Murkraftwerke im benachbarten Slowenien brandaktuell. Rund 300 Menschen nahmen vor Kurzem am "Marsch für die Mur" teil. Die Teilnehmer wollten symbolische Schritte für den Erhalt des Naturraums setzen. Mir persönlich scheint, dass die Entwicklungen rund um die Kraftwerke außer Naturexperten nur wenige kratzen. Die Naturschützer an sich werden – so schätze zumindest ich es ein – noch immer als Querulanten und "Verhinderer" eingestuft. Klar, es gibt solche und solche – die gibt es in allen "Lagern". Uns sollte aber bewusst sein, dass es hier nicht um persönliche Befindlichkeiten geht, sondern um gemeinsamen Lebensraum.

Der Bericht zum "Fußmarsch für die Mur"

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