Artensterben

Beiträge zum Thema Artensterben

Mehlschwalbenkolonien wie diese sind sehr selten. Da der Bestand stetig schrumpft wird jetzt ersucht, Schwalbennester rund um Haus und Hof zu melden.
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Birdlife Österreich
Sag mir wo die Schwalben sind, wo sind sie geblieben?

Der Bestand der Schwalben hat sich in manchen Regionen stark verringert. Um sie schützen zu können ersucht BirdLife Österreich, Schwalbennester rund um Haus oder Hof zu melden, bevor der Abflug in Richtung Winterquartier startet. BEZIRKE. Trotz hochsommerlicher Temperaturen hat der herbstliche Vogelzug bereits begonnen. Zu den Vogelarten, die ihr mitteleuropäisches Brutgebiet am frühesten verlassen, gehört der Mauersegler. Er zieht bereits seit Mitte Juli aus Österreich in sein afrikanisches...

  • Grieskirchen & Eferding
  • Christina Gärtner
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Lästige Insekten waren gestern
Die brummenden "Biester" verschwinden

Jetzt sind sie dann bald ganz weg, die summenden und brummenden Plagegeister. Bald müssen wir Eis und Himbeerkracherl nicht mehr verteidigen und uns auch nicht ganze Sommernächte vergällen lassen. Den Insekten geht es nämlich an den Kragen, sie sterben aus, weil wir Böden versiegeln und bunte Wiesen zubetonieren. Außerdem sind Extremwetterereignisse und steigende Temperaturen durch den Klimawandel für ihren Lebensraum ungünstig. Wir haben es also geschafft! Oder summt da was? Falls sie das...

  • Wien
  • Klimavolksbegehren

Waidhofen/Ybbs
Waidhofner gehen für das Klima auf die Straße

Im Zentrum der Waidhofner Klimaproteste stand das Artensterben in der Region und weltweit. WAIDHOFEN/YBBS. „Die Artenvielfalt fördert die Ökosystemleistung und Anpassungsfähigkeit ganzer Landschaften auf Umweltveränderungen”, erklärte Simon Schauppenlehner beim Jubiläumsprotest in Waidhofen. Tiersterben in der Region "Der Eisbär ist natürlich zum Symbol geworden, weil ihm sein Lebensraum regelrecht wegschmilzt. Aber auch die Bestände von einheimischen Tieren wie dem Feldhasen oder dem...

  • Waidhofen/Ybbstal
  • Eva Dietl-Schuller
Naturfilmer Florian Guthknecht berichtete in seinem Vortrag unter anderem von in Deutschland eingeschleppten Waschbären, die dort die Naturschutzgebiete bedrohen.
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Nachtgespräch
Naturfilmer sprach in Kufstein über das Ende der Vielfalt

Der Naturfilmer Florian Guthknecht hielt im Kultur Quartier einen Vortrag über Massensterben von Pflanzen und Tieren und erklärte, warum das Eindringen von fremden Tierarten in heimische Ökosysteme so gefährlich ist. KUFSTEIN (bfl). In ein nächtliches Gespräch begab sich Florian Guthknecht am Donnerstag, den 9. Jänner im Kufsteiner Kultur Quartier. Der deutsche Tierfilmer, Regisseur und Journalist hielt im Rahmen der Kufsteiner Nachtgespräche den Vortrag "Das Ende der Vielfalt" und...

  • Tirol
  • Kufstein
  • Barbara Fluckinger
Eine Million Unterschriften müssen gesammelt werden.

Erhalt der Artenvielfalt
Bürgerinitiative zur Rettung der Bienen und Bauern

Die europäische Bürgerinitiative „Bienen und Bauern retten!“ sammelt Unterschriften zur Rettung der Artenvielfalt und der bäuerlichen Landwirtschaft. In Österreich wird das Unternehmen von Naturschutzbund, GLOBAL 2000, der Österreichischen Berg- und KleinbäuerInnen-Vereinigung und weiteren Organisationen unterstützt. Angesichts der dramatischen Entwicklungen rund um das globale Artensterben, dem Verlust der Insektenvielfalt und damit einhergehend der Bedrohung auch für uns Menschen braucht...

  • Tirol
  • Innsbruck
  • Bezirksblätter Tirol
Am 15. Oktober im Grabher Haus Fürstenfeld: Politologin und Chefredakteurin des "Falters" informiert über die Unterscheidung von fake news und Fakten.
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Der Leseherbst in Fürstenfeld wird "brisant"

Dringlich statt literarisch: die Stadtbücherei Fürstenfeld setzt im Leseherbst auf brandaktuelle Themen statt klassische Literatur. Der Herbst ist Lesezeit - nicht nur im Weingarten. Die Stadtbücherei Fürstenfeld präsentiert darum wieder ein buntes Programm. "Wir haben uns diesmal bewusst entschieden, aktuellste Themen in den Vordergrund zu rücken, statt klassische Literatur", erklärt Leiterin Cornelia Habermeier-Grafl.  Fakten oder Fake News? Am Dienstag, 15. Oktober präsentiert Nina...

  • Stmk
  • Hartberg-Fürstenfeld
  • Veronika Teubl-Lafer
Die Steppen-Harzbiene (Icteranthidium laterale) wurde im Jahr 2018 im Zuge des Projekts  "In den Sandbergen" das zweite Mal für Österreich nachgewiesen.
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Drösing
Sensationeller Wildbienenfund im Bezirk Gänserndorf

Forscherinnen des Naturhistorischen Museums Wien entdeckten bei Drösing ein Exemplar der Steppen-Harzbiene: eine große Rarität in Mitteleuropa und der erst zweite Nachweis dieser Art in Österreich. DRÖSING. „Mit 690 bekannten Arten ist Österreich einer der Biodiversitäts-Hotspots für Wildbienen in Mitteleuropa. Viele dieser Arten sind wegen ihres engen Nahrungsspektrums oder einer sehr eingeschränkten Verbreitung besonders schützenswert,“ so Dominique Zimmermann, Bienenspezialistin am...

  • Gänserndorf
  • Thomas Pfeiffer
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Neusiedl an der Zaya
Österreichischer Ziervogelzüchterverband feiert 50 Jahre

NEUSIEDL/ZAYA. Anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Vereines wurde die jährliche Vogelausstellung in Neusiedl an der Zaya mit besonders viel Mühe und Liebe zum Ziervogel zelebriert. So konnten im Gemeindesaal in Neusiedl, verteilt auf Volieren, Ausstellungsboxen sowie Ausstellungskästen mehr als 120 exotische Vögel bewundert werden. Egal ob Aras, Amazonen, Grasssittiche, Plattschweifsittiche, Prachtfinken oder Papageien jeder Besucher fand etwas zum Bestaunen. Vögel, Teddybären und...

  • Gänserndorf
  • Thomas Pfeiffer
Tirols Waldbewirtschafter achten auf Biodiversität – ein neues Projekt unterstützt das.
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Wälder nützen, Arten schützen!
Tirols Waldbewirtschafter erhalten die biologische Vielfalt in unseren Wäldern

TIROL. Unsere Wälder sind Heimat unzähliger Tier-, Pflanzen- und Tierarten. Ein gemeinsames Projekt der Landwirtschaftskammer Tirol und des Waldverband Tirol unterstützt die Waldbewirtschafter dabei, diese Vielfalt aufrechtzuerhalten. Der Tiroler Wald ist Lebensraum und Wirtschaftsfaktor. Jährlich wird durch die Bewirtschaftung der Wälder eine Wertschöpfung von 100 Millionen Euro erzielt. Egal ob Bretter, Brennholz, Pilze, Wildbret, Wasser, Waldweide oder Schutz vor Naturgefahren – das...

  • Tirol
  • Innsbruck
  • Bezirksblätter Tirol
Der Klimawandel mit Hitzeperioden macht auch Landwirten zu schaffen.
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Klimakrise und Landwirtschaft
Aussterben der Arten schreitet massiv voran

Neueste Untersuchungen zeigen, dass die Artenvielfalt schneller schwindet als bisher angenommen. SALZBURG (sm). „Unsere Studie zeigt für die kommenden 30 Jahre, dass die Folgen der Ausbreitung landwirtschaftlicher Fläche gravierend sind, weil die natürlichen Lebensräume unmittelbar zerstört werden“, so Christian Habel (Universität Salzburg). Er arbeitet mit anderen Wissenschaftlern in einem internationalen Forschungsteam, das Prognosen für 33 artenreiche und bedrohte Gebiete weltweit...

  • Salzburg
  • Salzburg-Stadt
  • Sabrina Moriggl
Kornschober setzt sich sehr für die Natur ein
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Markt Hartmannsdorf
Ein Leben für den Naturschutz

Gerhard Kornschober aus Markt Hartmannsdorf kämpft für den Erhalt von Tierarten und dem Schutz der Natur.  Steigende Temperaturen, verstärkte Unwetter und vom Aussterben bedrohte Tier-und Pflanzenarten sind nur ein Teil der zahlreichen Folgen des Klimawandels. Der Einsatz in und für die Natur erscheint nun umso wichtiger. Einer, der sich schon seit Jahren für den Naturschutz einsetzt ist Gerhard Kornschober. "Seit meiner Kindheit habe ich mich schon mit Tieren und der Natur beschäftigt, ich...

  • Stmk
  • Weiz
  • Petra Schwarz
Im Rapoldipark sind ab dieser Woche mehrere Skulpturen von Bienen, Fliegen und Libellen zu sehen. Klaus Pöham vom städtischen Amt für Grünanlagen hat sie gestaltet.

Artenvielfalt im Innsbrucker Stadtpark
Insekten-Skulpturen im Rapoldipark

Der Rapoldipark scheint momentan der Ort der Stunde zu sein. So finden fort einerseits zurzeit die Opernübertragung vom 150-Jahr-Jubiläum der Staatsoper statt. Andererseits ist der Park seit 22. Mai durch noch eine Attraktion reicher. Nicht nur die Schulkinder auf den Demonstrationen wissen es, auch WissenschaftlerInnen sind sich einig: Das Klima und mit ihm die Artenvielfalt ist bedroht. "Stirbt die Biene, stirbt der Mensch" ist mehr als nur ein T-Shirt-Spruch.  „Wir möchten mit dieser...

  • Tirol
  • Innsbruck
  • Nadine Isser

Wir zerstören unseren eigenen Lebensraum

Wie hilflos wir dem Klimawandel und der damit verbundenen Zerstörung der Artenvielfalt gegenüberstehen, zeigt sich anhand von völlig unkoordinierten Einzelmaßnahmen, die nur dazu dienen können, unser schlechtes Gewissen zu beruhigen. Effizient können sie nicht sein, weil sie nicht gesamtheitlich und über den Globus gedacht sind. Die CO2-Reduktion wird nicht gelingen, solange man sie nur an einzelnen Verursachern festmacht. Wirksamer Umweltschutz macht in einer globalisierten Wirtschaftswelt nur...

  • Stmk
  • Murtal
  • Wolfgang Pfister

Natur, Umwelt und ein tödliches Wirtschaftssystem
Eine Schlagzeile für einen Tag

Heute, 6. Mai 2019 erfuhr man das Ergebnis eines UNO-Berichtes über die Artenvielfalt auf unserem Planeten. Es ist die Erde, auf welcher wir alle leben – und es gibt keine Zweite. Dieses „reset“ wie bei digitalen Spielen, die Suggestion, dass man mehrere Leben hätte gibt es nicht! Wir können auch nicht von einer Welt in die nächste wechseln! Es ist erschütterlich! Es wird eine elendslange Liste mit Pflanzen und Tieren weltweit vorgestellt, die potenziell vom Aussterben bedroht sind. Die...

  • Salzburg
  • Pinzgau
  • Guntram Hufler
Der Earth Day wird weltweit am 22. April gefeiert.

22. April: Earth Day
Lichtermeer für eine lebenswerte Zukunft

INNSBRUCK. Der Earth Day wird weltweit in über 150 Ländern am 22. April gefeiert. Dieses Jahr stehen Artenschutz und der Erhalt der Vielfalt im Vordergrund. Seit fast 30 Jahren findet jedes Jahr am selben Tag der Tag der Erde statt, um auf die Umweltverschmutzung durch den Menschen und den Klimawandel aufmerksam zu machen. Die OrganisatorInnen von „Fridays For Future Innsbruck“ rufen daher am Montag, den 22. April 2019, im Rahmen des Earth Day zu einem Lichtermeer für das Klima auf. Die von...

  • Tirol
  • Innsbruck
  • Bezirksblätter Tirol
Michael Lahnsteiner, Marlies Seelmann, Fabian Nikola, Lena Bauer und Landesrat Martin Eichtinger
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Weltrekordversuch
Das größte Nützlingshotel der Welt

BEZIRK. Alle Niederösterreicher sind eingeladen gemeinsam mit „Natur im Garten“ das größte Nützlingshotel der Welt auf der Garten Tulln zu errichten. „Wir wollen die Idee der ökologischen Gartenkultur noch tiefer in Niederösterreich, dem ökologischen Gartenland Nummer eins in Europa, verankern - zum Wohle der Zukunft unserer Kinder und unserer Umwelt“, so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Artensterben und KlimawandelIm Jahr des 20-jährigen Jubiläums von „Natur im Garten“ wollen die...

  • Gänserndorf
  • Thomas Pfeiffer
Der kleiner Kerl wird wohl sterben

Die Grünfinken sterben

SALZBURG (lin). 60 Prozent aller Grünfinken sind verschwunden. Das meldet die Vogelschutzorgasnisation BirdLife Österreich. Der Grund für das Vogelsterben ist der einzellige Parasit "Trichomoniasis", der seit 2012 auftritt und den Finken (oder Grünlingen) heuer besonders arg zusetzt.  Die Parasiten verbreiten sich hauptsächlich über Futterstellen und Vogeltränken. Daher empfiehlt BirdLife Österreich, diese regelmäßig zu kontrollieren und zu säubern. Wer kranke oder tote Vögel beobachtet, soll...

  • Salzburg
  • Salzburg-Stadt
  • Christoph Lindenbauer
nur, zerstört ihr Menschen unseren Lebensraum???
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WARUM

  • Kärnten
  • Wolfsberg
  • Richard Hermann
"Der Frühlings-Enzian war früher auf den Wiesen im Bezirk weit verbreitet, heute ist er dort ausgestorben", so der Botaniker.
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"Es gibt auch genug Rätsel ganz nahe"

Botaniker Michael Hohla erzählt über seinen Lebensweg, seine Faszination und über Biodiversität. OBERNBERG (gasc). Michael Hohla aus Obernberg ist Botaniker. Er zählt sich mit seiner Arbeit zu einer Reihe von namhaften Pflanzenkennern und ist Autor mehrerer Bücher. Dazu hält er Vorträge und Workshops zum Thema Pflanzen und deren Erforschung. Außerdem wurde er von der Oberösterreichischen Landesregierung zum "Konsulent für Umweltfragen" und vom Landeshauptmann Josef Pühringer zum Professor...

  • Linz
  • Gabriele Scherndl
Blumenwiesen gelten als Oasen für unsere Insektenfauna.
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Lebensräume unserer Pflanzen und Tierwelt bewahren

Als Verursacher der Klimaveränderung betreibt der Mensch noch im 21. Jahrhundert, dem Zeitalter zunehmender wissenschaftlicher Erkenntnis, im großen Stil Umweltverschmutzung, beutet weiterhin schamlos die Natur aus und beginnt diese in einem Ausmaß zu zerstören, welches von wirtschaftliche Interessen unserer modernen Wegwerfgesellschaft überschattet, jegliche menschlichen Ethik und Moral vermissen lässt, was uns letztendlich vom Tier unterscheidet. Durch diese Vorgangsweise hinterlässt unsere...

  • Linz
  • Franz Huebauer
NHM-Generaldirektor Christian Köberl (l.) und Sektionschef Michael P. Franz aus dem BMUKK.
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Das Geschäft mit dem Tod - das letzte Artensterben?

Am Dienstagabend wurde im Naturhistorischen Museum Wien die Sonderausstellung "Das Geschäft mit dem Tod - das letzte Artensterben?" feierlich eröffnet. Bis 21. April 2014 wird den Besuchern ein Einblick in das wichtige Thema geboten. Gleichzeitig soll das Aufzeigen möglicher Auswege aus der Krise zum Handeln anregen. Die Geschichte des Lebens kennt bislang fünf große Artensterben. Bedingt durch geologische Veränderungen verschwanden bis zu 90% aller Tier- und Pflanzenarten von unserem...

  • Wien
  • Innere Stadt
  • Key Andreas Sina
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