Landwirtschaftskammer-Wahl 2020
Auftakt des Bauernbundes auf der Tullner Messe (mit Video)

Bauernbund-Spitzenkandidat Johannes Schmuckenschlager mit Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (Mitte) und den Ministerinnen Köstinger und Tanner.
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  • Bauernbund-Spitzenkandidat Johannes Schmuckenschlager mit Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (Mitte) und den Ministerinnen Köstinger und Tanner.
  • Foto: Karin Zeiler / Bezirksblätter NÖ
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TULLN / NÖ. Am 1. März geht es um klare Entscheidungen. Gemeinsam mit dem Bauernbund-Spitzenkandidaten Johannes Schmuckenschlager werden die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft der Bäuerinnen und Bauern gestellt. Heute, 15. Februar, fand die Auftaktveranstaltung auf der Tullner Messe statt.

Gemeinsame Agrarpolitik

Im Rahmen seiner Rede betont Schmuckenschlager die Werte, für die man einstehe und die sowohl innerhalb der Familie als auch auf den Höfen gelebt wird: "Die liegen in unseren Genen". Zukunftsthemen seien etwa die gemeinsame Agrarpolitik und damit einhergehend das Umweltprogramm, die Wertschätzung der heimischen Rohstoffe sowie Gund und Boden:

"Und das gilt es zu schützen",

sagt der Spitzenkandidat. Auch die Ministerinnen Tanner und Köstinger, die die Steuerentlastung anspricht, waren in Tulln vor Ort. Köstinger betont, dass "es wichtig ist, dass man weiß wo die Lebensmittel herkommen". Ein klares Zeichen gegen unfairen Handel solle gesetzt und klare Wettbewerbsregeln aufgestellt werden.

Applaus, Reden, Musik und Essen – das war der Wahlauftakt:

Alexander Bernhuber, Mitglied des Europäischen Parlaments: "Wir setzen uns nicht für sondern als Bauern ein", von "rot-weiß-roten Schleifchen" hält Präsidentin Irene Neumann-Hartberger nichts, sie fordert eine klare Kennzeichnung der Herkunft der Lebensmittel. Denn dies bringe die nötige Wertschöpfung. Auf eine bessere Verbindung zwischen Stadt und Land setzt Landesrat Ludwig Schlerzitzko. Er will den öffentlichen Verkehr im ländlichen Bereich ausbauen.

Aufklärung in Sachen Tierhaltung

Andrea Wagner, Vize der NÖ-Landwirtschaftskammer, ist überzeugt, dass in der Bevölkerung ein falsches Bild betreffend die Tierhaltung vorherrsche. Eine entsprechende Aufklärung müsse statfinden und auch die Tierhaltung weiterentwickelt werden. Den Zusammenhalt zwischen den Bauern spricht Lorenz Mayr, künftiger Vize, an:

"Trotz der unterschiedlichen Betriebsformen müssen wir gemeinsam von den Vorteilen profitieren".

Ebenso setzt er sich für eine regionalte klimaangepasste Landwirtschaft ein, zielgerichtet sollen die Pflanzenschutzmittel zum Einsatz kommen.

Gleiche Chancen für jedes Kind

NÖ's Bauernbund-Obmann und LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf bedankt sich bei den Bäuerinnen und Bauern: "Ihr seid die echten Klimaschützer". Seine Forderung: Jedes Kind soll die gleichen Chancen haben, egal ob es auf dem Land oder in der Stadt aufwächst. Die Entwicklung des ländlichen Raumes sowie die Versorgungssicherheit sind Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner ein Anliegen. Das Verbot für Pflanzenschutzmitteln stößt jedoch auf Kritik:

"Damit haben wir weniger Lebensmittel, die Versorgungssicherheit ist nicht garaniert. Und dann werden Lebensmittel aus Brasilien, Chile und Ägypten gekauft, die unter bedenklichen sozialen und ökologischen Standards produziert werden".

Spitzenkandidat Johannes Schmuckenschlager: "Die Herausforderungen sind groß", die Kennzeichnung der Lebensmittel und die steuerliche Entlastung zur Absicherung der Bauern sind ihm ein Anliegen.

Karin Zeiler, 0664 80 666 5640, karin.zeiler@bezirksblaetter.at

Autor:

Karin Zeiler aus Tulln

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