Frau wurde Opfer eines Betrugs - Arbeiterkammer warnt vor Zahlungen

Ewald Pfeifer (r.), Leiter der AK-Außenstelle Voitsberg, rät, immer rasch die Polizei einzuschalten.
  • Ewald Pfeifer (r.), Leiter der AK-Außenstelle Voitsberg, rät, immer rasch die Polizei einzuschalten.
  • hochgeladen von Harald Almer

Eine 49-Jährige aus Kleinsöding erlitt zwischen 18. Mai und 30. Oktober eine Schaden von mehreren Tausend Euro, weil sie mehrere Überweisungen auf die von einem unbekannten Täter genannten Auslandskonten überwiesen hatte. Dieser hatte über ein soziales Netzwerk das Vertrauen der 49-Jährigen gewonnen und in Folge finanzielle Probleme vorgetäuscht und um finanzielle Unterstützung gebeten.

AK-Ratschläge

Ewald Pfeifer, Leiter der Außenstelle Voitsberger der Arbeiterkammer, ist immer wieder mit ähnlichen Fällen konfrontiert. Seine wichtigsten Ratschläge:
- Niemals Zahlungen an Personen tätigen, die man über Facebook und andere soziale Medien erst vor kurzem kennengelernt hat und die sofort auf private Notlagen, familiäre Ereignisse hinweisen und um Überweisungen von hohen Geldbeträgen auf ausländische Konten ersuchen. Bei solchen Anfragen immer vor den Zahlungen Rücksprache mit Familienmitgliedern, der Polizei oder der Arbeiterkammer über diese dubiosen Anfragenden halten.
- Bei sogenannten Haustürgeschäften - Personen läuten an und vesuchen mittels Redekunst Unterschriften für Verträge, Abos usw. herauszulocken - gilt ebenfalls, niemals eigene Bankdaten auszuhändigen bzw. Unterschriften ohne Rücksprache über die Seriosität des Anbieters zu leisten.
- Sollten Zahlungen an dubiose Personen bereits stattgefunden haben und man fühlt sich betrogen, sofort die nächste Polizeidienststelle aufsuchen und zur Anzeige bringen.

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