05.09.2014, 14:02 Uhr

Ein Trio hält die Fahne hoch

Die drei ausgezeichneten Wirte aus unserem Bezirk: GH Tax, GH Preschan sowie GH und Fleischerei Strasser. (Foto: Cescutti)
Die Steiermark regional genießen hieß der Slogan vom Kulinarium Steiermark, dessen Festveranstaltung mit der Auszeichnung von 129 steirischen Gastronomen als Botschafter des Genusses und guten Geschmacks im Schloss Piber aus. LH-Stv. Hermann Schützenhöfer und Gestüts-Chefin Elisabeth Gürtler baten mit Chefkoch Willi Haider zur großen Gala.
Die Region Südwest (Bezirke Leibnitz, Deutschlandsberg und Voitsberg) waren mit 25 ausgezeichneten Gastronomen vertreten, der Bezirk Voitsberg stellte mit dem Gasthaus Tax in Bärnbach, dem Alpengasthof Preschan in Voitsberg und dem Gasthaus-Fleischerei Strasser in Söding gerade mal drei Botschafter.
Die WOCHE befragte Adi Kern, den Tourismusobmann der Lipizzanerheimat, zu diesem Thema:
16 Gastronomen aus dem Bezirk Leibnitz, sechs aus Deutschlandsberg und nur drei aus Voitsberg. Haben wir keine guten Wirte?
Kern: Ich bin überzeugt davon, dass wir im Bezirk eine große Schar von Gastronomen besitzen, die das Zeug haben, ins Kulinarium Aufnahme zu finden. Denn den Wirten bringt diese Auszeichnung etwas: Die Kunden sind bereit, für steirische Qualität zu zahlen und das ist schwarz auf weiß im Kulinariums-Folder verankert. Ich kann dieses Kulinarium unseren Wirten nur ans Herz legen, denn für die Kunden ist die gute Qualität das Entscheidungskriterien und nicht immer der Preis.
Was ist der Unterschied zwischen den Bezirken Deutschlandsberg und Voitsberg?
Kern: Keiner. Aber wenn ich die Frage gestellt bekomme, ob die Menschen im Nachbarbezirk anders sind, sage ich ja. Sie sind anders. In Deutschlandsberg haben die Menschen schon begriffen, was Tourismus heißt. Wir leben immer noch vom Mythos des Bergbaus und der Glaserer, aber das gibt es bei uns längst nicht mehr. DIe Kunden sind keine Deppen, sondern Gastronomen und Touristiker müssen sich um Harmonie und Vertrauen der Kunden bemühen. Denn geht die Spirale erst nach unten, gibt es mit Sicherheit einen großen Verlierer: Den Wirt! Wir haben mindestens die gleiche Qualität wie in Deutschlandsberg.
Was ist Ihr Ziel?
Kern: Wir müssen Bewusstsein unter den Wirten schaffen, dass solche Auszeichnungen wie das Kulinarium wichtig sind. In zwei Jahren möchte ich die Zahl unserer Kulinariumswirte vervierfacht sehen.
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