Steirerin-Awards
Diese Frauen aus der Region wissen zu inspirieren
- Die Preisträgerinnen der Steirerin-Awards
- Foto: Erwin Scheriau
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Frauen mit Vorbildwirkung in ihren Sparten sind nun wieder im Mittelpunkt der Steirerin-Awards gestanden. Nicht fehlen sollten dabei Frauen aus der Oststeiermark bzw. mit starkem Bezug zu unserer Region.
GRAZ/OSTSTEIERMARK/BRUCK-MÜRZZUSCHLAG. Im Rahmen der neunten Auflage der Steirerin-Awards erhielten Frauen, die Großes in ihren Bereichen leisten, wieder eine würdige Bühne. Über 300 Gäste waren bei der Preisverleihung in der Seifenfabrik in Graz mit dabei.
Unter den Preisträgerinnen waren auch Vertreterinnen aus der Oststeiermark bzw. Frauen, die im unmittelbaren Umfeld der Region wirken.
Leiterin einer besonderen Welt
Im Bereich Wirtschaft & Management ging der Preis an Karin Winkler. Sie verantwortet die Geschäftsleitung der Tierwelt Herberstein. Nach Jahren in der Hotellerie ist sie vor einem Jahrzehnt in die oststeirische Heimat zurückgekehrt. Nun bietet sie mit ihrem Team in der einzigartigen Tierwelt besondere Naturerlebnisse.
- Karin Winkler (r.) bei einer Tierpatenschaft-Verleihung in der Tierwelt Herberstein.
- Foto: Styriarte/Kaßler
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Sie unterstützt Helden des Alltags
Der Sieg in der Kategorie „Pflege & Soziales“ ging an die Mitterdorferin Judith Goldgruber. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen pflegende Angehörige – sie tragen einen enormen Teil unseres Versorgungssystems, meist im Stillen und oft an den Grenzen der Belastbarkeit. „Genau hier braucht es deutlich mehr Unterstützung und neue Lösungen. Ohne diese informelle Pflege wäre unser Gesundheitssystem schon heute kaum mehr aufrechtzuerhalten“, ist Goldgruber überzeugt. Beruflich ist Goldgruber bei den Geriatrischen Gesundheitszentren der Stadt Graz tätig.
- Der Sieg in der Kategorie „Pflege & Soziales“ ging an die Mitterdorferin Judith Goldgruber
- Foto: Erwin Scheriau
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Weit mehr als nur ein Park
In unmittelbarer Nähe zum Bezirk Weiz, in Breitenau am Hochlantsch (Bruck-Mürzzuschlag), liegt der Waldpark Hochreiter, der natürlich auch viele Natur- und Tierliebhaber aus der Oststeiermark regelmäßig in den Bann zieht. In der Sparte Umwelt & Nachhaltigkeit wurde Angelika Pretterhofer vom Waldpark Hochreiter geehrt, die gemeinsam mit ihrem Mann Erhard im Almenland einen ganz besonderen Lern- und Erlebnisraum geschaffen hat.
- Erhard und Angelika Pretterhofer vom Waldpark Hochreiter
- Foto: MeinBezirk/Archiv
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Eine echte Kämpferin, die Mut gibt
Und – nicht zu vergessen: Zur "Steirerin des Jahres 2026" wurde die Autorin und Vortragende Barbara Pachl-Eberhart ernannt. Sie wohnte früher in der Weizer Gemeinde St. Margarethen an der Raab, wo sie 2008 nach einem schweren Unfall ihren Mann und ihre Kinder verloren hat. Ihre Emotionen und Gedanken verarbeitete sie im Buch "Vier minus drei", das in der Folge verfilmt wurde und heuer seine Kinopremiere feierte.
- Barbara Pachl-Eberhart gibt mit ihrer Kraft vielen Menschen neuen Mut.
- Foto: Nina Goldnagl
- hochgeladen von Markus Kopcsandi
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