Kompetenz aus Anger
Schwedischer Stahlriese kam für Dreharbeiten in die Oststeiermark
- Ein internationales Filmteam setzte die von Winkelbauer verarbeiteten SSAB-Werkstoffe in Szene.
- Foto: Winkelbauer
- hochgeladen von Markus Kopcsandi
Kompetenz aus dem Bezirk Weiz ist weltweit gefragt. Dies beweist unter anderem das Unternehmen Winkelbauer in Anger bei Weiz. Das oststeirische Unternehmen ist Verarbeitungspartner des schwedischen Stahlkonzern SSAB. Wo der verarbeitete Stahl eingesetzt wird, wurde jüngst filmisch festgehalten.
ANGER. Wenn es um verschleißfeste Stähle geht, dann kommt man am weltweiten Markt nicht an Hardox vorbei – der Werkstoff des schwedischen Weltmarktführers SSAB ist bei Anwendungen, bei denen Material permanent extremen Belastungen ausgesetzt ist, gefragt. Das Einsatzgebiet reicht von der Recyclingindustrie bis hin zum Forstsektor oder Bergbau.
Winkelbauer ist ein zentraler Partner
Was hat das Ganze nun mit der Region Weiz zu tun? Einiges, denn in der Baumaschinenbranche hat sich mit Winkelbauer ein Unternehmen aus Anger bei Weiz als zentraler Verarbeitungspartner etabliert.
Schon seit Anfang der 2000er-Jahre ist der Traditionsbetrieb Teil des globalen Hardox-Wearparts-Netzwerks – einer Initiative des schwedischen Stahlkonzerns, mit der erstmals ein international standardisiertes System für Verschleißteile, Reparaturen und Service geschaffen wurde.
Ein erlesener Kreis
Exklusiv ist daran: Nur ausgewählte Betriebe mit nachgewiesener Expertise in der Verarbeitung dieser Spezialstähle werden zertifiziert. Und: Der Standort in Anger zählt bis heute zum Kreis der ausgewiesenen Kompetenzpartner.
- Geschäftsführer Michael Winkelbauer
- Foto: Winkelbauer
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Dazu der Geschäftsführer Michael Winkelbauer: „Mit einer hohen Fertigungstiefe und jahrzehntelangem Know-how in der Bearbeitung von Hardox entstehen bei uns langlebige Lösungen für anspruchsvollste Anwendungen in unterschiedlichen Branchen – allen voran in Anbaugeräten für Baumaschinen.“
Bei der Zusammenarbeit handelt es sich um einen Wertschöpfungskreislauf: Während Winkelbauer auf die Materialkompetenz des Weltmarktführers zurückgreift, liefert der oststeirische Betrieb im Gegenzug jene Verarbeitungskompetenz, die dann für den Einsatz der Stähle in realen Anwendungen notwendig ist.
Filmteam zu Gast bei Winkelbauer
Wie sehr SSAB die Expertise aus der Oststeiermark schätzt, zeigt nun eine Produktions-Kooperation der beiden Unternehmen. Der oststeirische Leitbetrieb und unter anderem die umliegende Region avancierten nämlich kürzlich zum internationalen Schauplatz für Dreharbeiten des schwedischen Konzerns.
- Bei Winkelbauer werden die SSAB-Materialen auch verschweißt.
- Foto: Winkelbauer
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Im Mittelpunkt: der Spezialwerkstoff des Weltmarktführers: Ein schwedisches Filmteam rückte eine Woche lang reale Einsatzbereiche ins Bild. Konkret gedreht wurde bei Winkelbauer in Anger, bei Gaugl Metallhandel in Tiefenbach bei Kaindorf im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld und weiters rückte auch der Einsatzbereich der Geräte von Konrad Forsttechnik aus Kärnten – gefertigt bei Winkelbauer – bei Arbeiten im Bezirk Graz-Umgebung in den Fokus. Und auch der Einsatzbereich des verarbeiteten Stahls in den Steinbrüchen von Josef Christandl sowie bei der Strobl Unternehmensgruppe Eibisberger in der Region Weiz wurde filmisch festgehalten.
„Dass wir dem weltweiten Marktführer hier die Bühne bieten dürfen, ist für uns Auszeichnung und Bestätigung zugleich. Es zeigt, wie stark unsere Kompetenz in der Verarbeitung hochverschleißfester Stähle international wahrgenommen wird – und natürlich die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten unserer Produkte”, freut sich Winkelbauer.
Frage der Sichtbarkeit
Das Resultat der Dreharbeiten wird übrigens nicht nur auf den Unternehmenskanälen des globalen Marktführers ausgestrahlt, sondern auch in das mehrere hundert Standorte umfassende Hardox-Wearparts-Netzwerk transportiert.
„Wenn ein Konzern wie SSAB seine Marke mit unseren Lösungen verbindet, dann ist das ein starkes Statement in Richtung bestehender und neuer Kunden weltweit. Über dieses globale Netzwerk wird unsere Kompetenz einem Fachpublikum weltweit zugänglich“, so Winkelbauer über diese wertvolle Sichtbarkeit.
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