Theaterfabrik Weiz
Zwischen Hoffnung und Abgrund: „Jugend ohne Gott“ bewegte Publikum in Weiz
- Das Ensemble der Theaterfabrik Weiz brachte „Jugend ohne Gott“ eindrucksvoll mit intensiver Präsenz auf die Bühne des Weizer Volkshaus.
- Foto: MeinBezirk/Monika Wilfurth
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Im April wurde das Volkshaus Weiz zur Bühne für eine Generation am Limit. Die Theaterfabrik Weiz präsentierte im Rahmen des Theaterland Festivals 2026 Aufführungen des Stücks „Jugend ohne Gott“ und traf damit einen Nerv der Zeit.
WEIZ. Die Inszenierung widmete sich große Fragen, wie Perspektivlosigkeit, den Verlust von Glauben und Orientierung sowie die Suche nach dem Sinn in einer von Unsicherheit geprägten Welt. In intensiven, teils beklemmenden Szenen zeigte das Ensemble jugendliche Haltungen zwischen Resignation und Auflehnung. Der Glaube an Frieden, an das Gute im Menschen ist erschüttert.
- In kraftvollen Szenen zeigen die Jugendlichen die Zerrissenheit zwischen Resignation und Auflehnung.
- Foto: MeinBezirk/Monika Wilfurth
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„Wofür noch kämpfen? Woran noch glauben?“
Diese Fragen ziehen sich wie ein roter Faden durch das Stück. Die dargestellte Jugend empfindet vieles als zu mühsam, die bestehenden Machtverhältnisse als zu starr. Wenn vor dem zu erwarteten Weltuntergang alles zu aussichtslos erscheint, bleibt nur das Leben im Moment. Der Höhepunkt: Ein von den Jugendlichen ausgelöster Blackout als Symbol für den Wunsch nach einem Neuanfang und die Hoffnung, es künftig besser zu machen.
Unter der Regie von Angi Schallerl und David Valentek überzeugten Sebastian Haberecker, Lucy Hartmann, Leonard Reisner, Daryna Tsyhichko, Jona Wicher und Maya Wild mit einer eindrucksvollen, starken schauspielerischen Leistung.
Infos & Termine Theaterfabrik Weiz unter:
www.theaterfabrikweiz.wordpress.com
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