Neues Medienpaket
Oststeirische Gemeindespitzen wollen regionale Medien gestärkt wissen
- Die Regierung präsentierte die Rahmenbedingungen für die Zukunft der heimischen Medienlandschaft.
- Foto: Pixabay/Andrys (Symbolfoto)
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Die Regierung hat die Förderrahmenbedingungen für die Medienlandschaft präsentiert. Von der Zeitungszustellungsförderung sollen kostenlose Regionalmedien nicht profitieren. Warum das aber so sein sollte, betonen wichtige politische Säulen der Oststeiermark.
ÖSTERREICH/OSTSTEIERMARK. Die Bundesregierung mit Medienminister Andreas Babler (SPÖ) hat diese Woche ein umfassendes Medienpaket präsentiert. Alle Förderungen im Medienbereich sollen ab 2028 schrittweise auf die neue Journalismusförderung umgestellt werden.
Teil davon ist die Zeitungszustellungsförderung. Für 2027 und 2028 sollen hier je 22,5 Millionen zur Verfügung gestellt werden. Diese Unterstützung ist für die Zustellung abonnierter Tages- und Wochenzeitungen gedacht. Nicht bedacht werden aber kostenlose Regionalmedien.
- Für Christoph Stark steht fest, dass eine Schwächung regionaler Gratiszeitungen einen Schaden in der Medien- und Kommunikationslandschaft anrichten würde.
- Foto: Christoph Stark
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Dass sich diese in jenem Bereich Unterstützung verdient hätten, sind Gemeindespitzen aus der Oststeiermark überzeugt. Für Gleisdorfs Stadtchef Christoph Stark (ÖVP) steht fest, dass die regionalen Medien in der Kommunikationslandschaft eine gewichtige Rolle spielen. „Würde dieses System geschwächt, wäre dies ein großer Schaden“, ist er sich sicher.
- Aus der Region und für die Region berichten regionale Medien wie MeinBezirk.
- Foto: MeinBezirk/Markus Kopcsandi
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Garanten für Transparenz
Auch Bettina Bauernhofer (SPÖ), Stadtchefin von Weiz, betont den hohen Wert des tief in der Region verankerten Journalismus. „Der Stadt Weiz ist die stets konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den regionalen Medien sehr wichtig. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Information der Bürgerinnen und Bürger, stärken die Transparenz kommunaler Entscheidungen und fördern den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserer Region“, sagt sie und unterstreicht: „Gerade in Zeiten digitaler Medienvielfalt sind seriöse und vielfältige Printmedien für eine moderne Kommune von unschätzbarem Wert. Wir schätzen das Engagement der regionalen Medienvertreterinnen und Medienvertreter.“
- Für Bettina Bauernhofer, Bürgermeisterin von Weiz, steht außer Frage, dass Redakteurinnen und Redakteure regionaler Medien einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag leisten.
- Foto: Archiv/MeinBezirk
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Neuigkeiten, die die Region berühren
Auch Hartbergs Gemeindeverantwortlicher Marcus Martschitsch (ÖVP) bricht für den Regionaljournalismus der Gratismedien die Lanze: „Die regionalen Medien berichten darüber, was in der Region – zum Beispiel bei uns in Hartberg und im Bezirk – passiert. Hier werden Inhalte transportiert, die von großen Medien nicht aufgegriffen werden.“ Für Martschitsch steht glasklar fest, dass die Menschen nicht nur über das Weltgeschehen Bescheid wissen wollen, sondern natürlich auch darüber, was unmittelbar in ihrem Lebensumfeld passiert.
- Für Hartbergs Bürgermeister Marcus Martschitsch ist eines offensichltich: Die Menschen wollen Inhalte aus ihrem unmittelbaren Lebensumfeld lesen – dafür brauche es einfach starke regionale Medien.
- Foto: Alfred Mayer
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