Meckerecke
Volkssport Freistil-Parken
- Man könnte die Leute freilich auch fragen: Wie kommt ihr denn mit eurem Alltag zurecht? Schafft ihr die wichtigsten Aufgaben? ;-)
- hochgeladen von martin krusche
Routine ohne Kontraste und Akzente tut uns Menschen keinesfalls gut. Wir brauchen Abwechslung, damit unsere Sinne wach bleiben. Das gilt besonders im Straßenverkehr.
Aber wie soll man das beim Parken fördern, wo doch wohlgeordnete und platzsparende Aufstellung der Fahrzeuge Vorrang hat? Florianiplatz Nr. 8 ist längst ein Klassiker, um Abwechslung zu bekommen. Man braucht bloß die Hofeinfahrt zu blockieren. In etlichen Momenten will grade dann jemand rein oder raus und bringt Bewegung ins Leben.
Virtuosen unter den Freistil-Parkern stellen sich dort so hin, daß mit ihrem Auto gleich zwei Blockaden in einem Schwung erreicht werden. Die Hofeinfahrt und der Behinderten-Parkplatz. Ein Schelm, wer genau dann solche Meister stören will.
In der Königsklasse rangiert, wer in der schmalen Durchfahrt zwischen Stranzl und Rathaus den Wagen so abstellt, daß nicht bloß der Behinderten-Parkplatz belegt ist, sondern auch der Postbus von den Schulen her nicht oder kaum durchkommt. Das braucht freilich Mumm.
Inzwischen hat der Florianiplatz-Umbau eine neue Variante ermöglicht. Die Hofeinfahrt mit einem Auto dicht machen, kann ja wirklich jeder Schnösel. Man müßte die Blockade mit drei Autos hinbekommen, obwohl gegenüber der Parkplatz vor dem Rathaus völlig leer ist; die Zone im Vordergrund des Fotos. Das nenne ich Sportsgeist! (Fortsetzung)
Du möchtest kommentieren?
Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.