W7
Enduro Motocross nach drei Jahren wieder in St. Margarethen an der Raab
- Bei den Starts ging es um jeden Zentimeter
- Foto: Gerald Dreisiebner
- hochgeladen von Gerald Dreisiebner
Nach drei Jahren Pause kehrte das beliebte „Enduro-Cross“ nach St. Margarethen an der Raab wieder zurück, allerdings auf neuer Strecke. 131 Fahrer und 4 Fahrerinnen waren mit am Start, darunter auch der Amtierende Staatsmeister Valentino Hutter sowie der Junioren Staatsmeister Maximilian Hofer.
ST.MARGARETHEN/R. : Nach drei Jahren Pause kehrte das beliebte „Enduro-Cross-Rennen“ am Samstag dem 10. Oktober 2026 mit 135 Motorräder über eine 2,2 Kilometer lange Enduro-Strecke, die um den Sieg jagten nach St. Margarethen/ R. zurück. Holzstecken und Absperrbänder markierten den Kurs, Holzstämme dienen als Hindernisse. Veranstaltet wurde das Rennen vom Enduroklubs W7 unter Obmann Stefan Glanzer mit seinem Team.
Für die gekonnte Moderation sorgte Raimund Hirzer, der auch schon Fußballspiele im Edi Glieder Stadion moderierte.
131 Fahrer und 4 Damen rasten über die Rennstrecke
131 Fahrer und 4 Fahrerinnen gingen am Samstag in sieben Klassen an den Start. Alle 30 Sekunden schickte die Organisatoren vier bis fünf Fahrer auf die Strecke. Rund 50 Maschinen können dadurch gleichzeitig unterwegs sein. Acht Runden gilt es zu bewältigen, um 10 Uhr war der Startschuss für das Rennen. Unter den Teilnehmern waren auch bekannte Namen, wie der amtierende Enduro-Staatsmeister Valentino Hutter und Junioren-Staatsmeister Maximilian Hofer.
Sieben wilde Burschen werden zum Verein
Dass überhaupt wieder ein Rennen stattfinden konnte, ist auch dem 2025 neu formierten Verein zu verdanken. Der Enduroklub W7 zählt aktuell 35 Mitglieder. „Unser Durchschnittsalter ist um die 40“, erzählt Glanzer. „Mit der Neuaufstellung wollten wir uns verjüngen und ein jüngeres Publikum für den Sport begeistern.“
Dabei hat der Klub eine lange Geschichte. 1999 wurde er von sieben Burschen ins Leben gerufen, die einen Enduro-Trip nach Ungarn machten. Dort entstand auch der Klubnamen „W 7“, es steht für „Wild seven“ (zu Deutsch: Wilde sieben). Seit 2004 veranstaltet man regelmäßig Rennen. Die entwickelten sich zum Publikumsmagneten mit bis zu 4000 Zuschauern.
Neue Rennstrecke am Kürbisacker
Vor drei Jahren war dann plötzlich Schluss. Das bisherige Gelände in Entschendorf stand nicht mehr zur Verfügung, ein Ersatz war lange nicht gefunden. Bis sich in Takern II eine Lösung auftat. Gerald Hinteregger stellte seinen Acker zur Verfügung. Der Landwirt, Unternehmer, Sportler und Betreiber des neuen Bogenparcours in St. Margarethen, ist selbst Mitglied des Enduro-Klubs. Für ihn hat das Rennen Tradition. Ein Lob sprechen die Mitglieder der Gemeinde und der Bezirkshauptmannschaft Weiz aus, die alle Genehmigungen zustimmten.
Was ist der Unterschied zwischen Enduro, Motocross und Endurocross?
Motocross (MX): Gefahren wird auf abgesperrten, künstlichen Sand- oder Lehmstrecken voller Sprunghügel und Steilkurven.
Enduro: Gefahren wird in Wäldern, Bergen oder auf natürlichen, langen Offroad-Pfaden mit echtem Untergrund (Steine, Wurzeln, Schlamm).
Endurocross: verbindet beide Welten. Es ist ein Hindernisrennen auf einer künstlich aufgebauten Strecke voller extremer Naturhindernisse.
Infos und Ergebnisse: Enduroklub W7
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