07.02.2017, 12:31 Uhr

Kommentar: Der ach so böse Jäger mit dem Gewehr

Das Image des Jägers ist bei Nicht-Jägern oft alles andere als positiv: Vom "Trunkenbold" bis zum "Hobby-Mörder" reichen die Vorurteile. Aber festzuhalten ist, dass wir die natürlichen Feinde der Rehe und Co. aus den Wäldern größtenteils vertrieben haben. Um die Population zu regulieren – damit die Gärten und die mühevoll angebauten Pflanzen wachsen und gedeihen können –, müssen die Jäger eine Anzahl von Rehen etc. schießen. Die Betonung liegt auf der genauen Abschuss-Zahl. Sie schießen nicht einfach drauf los. Außerdem ist das nur ein kleiner Teilbereich, der zu den Aufgaben des Jägers gehört. Im Winter, wenn es kalt ist und Schnee liegt, bauen sie zum Beispiel Futterkrippen auf. An den richtigen Stellen wohlgemerkt, denn Jäger kennen die Waldtiere. Es wird immer schwarze Schafe geben, aber sie alle in einen Topf zu werfen, wäre doch zu einfach, oder?

Zu den Wahlen bei den Jägern
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