Ortsportrait
Kalwang hat eine hohe Lebensqualität

Bürgermeister Mario Angerer hat viele Pläne für Kalwang.
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  • Bürgermeister Mario Angerer hat viele Pläne für Kalwang.
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Kalwang etabliert sich als moderne Wohnsitzgemeinde, wie aktuelle Projekte und Bauvorhaben zeigen.

KALWANG. Der erste Schnee ist im Liesingtal gefallen, die Berge rund um Kalwang sind angezuckert. Langsam dringen die Sonnenstrahlen durch die Wolkendecke und tauchen die Marktgemeinde in ein angenehmes Licht. Im Ortskern herrscht trotz kühler Temperaturen reges Treiben.
Im Geschäft Nah & Frisch wird gerne eingekauft, die freundlichen Mitarbeiterinnen wissen, wie sie die Wünsche ihrer vielen Stammkunden erfüllen können. Der örtliche Friseur ist gut gebucht, in der Raiffeisenbank nehmen sich die Angestellten Zeit für ein kompetentes Beratungsgespräch. Der Kupferwirt, wo mit Hingabe gekocht wird, wirbt mit Wild- und Trüffelspezialitäten.
Die Tankstelle mit dem angeschlossenen Rasthaus ist gut frequentiert. Wie auch das Fahrtechnikzentrum des ÖAMTC unter der Leitung des früheren Rallyeweltmeisters Andreas Aigner. Das Unfallkrankenhaus der AUVA hat weit über die Bezirksgrenzen hinaus einen guten Ruf.

100 neue Arbeitsplätze

Und es wird viel gebaut in Kalwang, mächtige Kräne dominieren das Ortsbild. Das größte Bauvorhaben ist derzeit die Errichtung des neuen SeneCura Sozialzentrums. 100 Betten und 100 Arbeitsplätze werden durch das Errichten des Pflegeheimes, das direkt an das Kultur- und Veranstaltungszentrum Fohlenhof grenzt, geschaffen. Die Eröffnung ist für April 2022 geplant. "Es wird in unserer Marktgemeinde moderner Wohnraum geschaffen", berichtet Bürgermeister Mario Angerer, "aktuell gibt es zwei Projekte am Areal Brudergarten." Acht geförderte Mietwohnungen errichtet dort die gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgenossenschaft Ennstal – Baustart ist 2022, die Fertigstellung wird 2023 erfolgen. 22 Wohneinheiten werden von der Kohlbacher GmbH gebaut, der erste Bauabschnitt startet 2022 und umfasst zwölf Doppel- und Reihenhäuser, elf sind bereits verkauft.

Moderne Infrastruktur

Die Marktgemeinde Kalwang stellt die nötige Infrastruktur zur Verfügung. Die Aufschließungskosten für Kanal, Wasser und Glasfaserkabel für ultraschnelles Internet betragen 500.000 Euro. Bürgermeister Angerer: "Damit machen wir Kalwang als Wohnsitzgemeinde noch attraktiver. Ziel ist es, die 1.000-Einwohner-Marke wieder zu überschreiten."

Projekt "Alte Schmiede"

Von einem weiteren erfreulichen Projekt berichtet der Bürgermeister. Die Alte Schmiede wurde an den Architekten Friedrich Ohnewein verkauft. Er ist spezialisiert auf die Renovierung denkmalgeschützter Gebäude, beispielsweise hat er die ehemalige ATW-Tabakfabrik in Fürstenfeld in ein Wohn- und Ärztezentrum umgewandelt. Im Objekt in Kalwang könnte das Erdgeschoß für eine Arztpraxis verwendet werden, die Planstelle für einen Zahnarzt ist noch offen. In den beiden Obergeschoßen könnten bis zu acht Wohnungen gestaltet werden.

Gutachten für den Kupferstollen

Die Vision, den Gotthardistollen in Kalwang für Heilzwecke zu nutzen, untermauert ein aktuelles Gutachten von Universitäts-Professor Wolfgang Marktl von der MedUni Wien: "Für kurmäßige Anwendungen des Mikroklimas im Heilstollen können Heilanzeigen, vor allem allergisch bedingte Erkrankungen der oberen Luftwege, insbesondere allergisches Asthma bronchiale sowie chronische Bronchitis genannt werden." Bürgermeister Mario Angerer: "Wir werden diesbezüglich Gespräche mit dem Land Steiermark und der Forstverwaltung Liechtenstein führen."

   
Bürgermeister Mario Angerer hat viele Pläne für Kalwang.
Kalwang wird zusehends für junge Familien attraktiv, es wird moderner Wohnraum mit guter Infrastruktur geschaffen.

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