Rückblick auf das Jahr 2020
Die Brucker Feuerwehren haben die Herausforderungen gemeistert

Das LUF der Freiwilligen Feuerwehr Picheldorf
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  • Das LUF der Freiwilligen Feuerwehr Picheldorf
  • Foto: FF Picheldorf
  • hochgeladen von Angelika Kern

von Otto Ernest Gutmann

Es war keine leichtes Jahr, das Jahr 2020, auch nicht für die Feuerwehren der Stadt Bruck an der Mur. Praktisch alle Veranstaltungen mussten abgesagt werden, die Einschränkungen im Dienstbetrieb waren pandemiebedingt rigoros, doch Gott sei Dank von Erfolg gekrönt. Denn die Einsatzbereitschaft konnte uneingeschränkt aufrechterhalten werden. Insgesamt mussten von den Freiwilligen Feuerwehren Bruck-Stadt, Oberaich und Picheldorf 306 Einsätze abgearbeitet werden. Fast 45.000 Stunden wurden zum Wohle und zum Schutz der Bevölkerung geleistet. Ein Schlagwort dazu: Der vorbeugende Brandschutz. Mehr als 70 Personen konnten gerettet oder aus misslichen Lagen befreit werden.

Vieles hat gelitten

Neben der Kameradschaftspflege haben die Aus- und Weiterbildung der Feuerwehrleute und die Jugendarbeit unter Corona besonders gelitten. Dennoch, in Kleingruppen und mit Online-Livestreams wurde das Möglichste versucht, um auch weiterhin ein professionelles Handeln am Einsatzort sicherzustellen. Eine große Herausforderung war, das Interesse der Jugend am Feuerwehrwesen zu erhalten. „Wir hoffen natürlich, dass sich weiterhin Mädchen und Burschen für die Jugendfeuerwehr und damit für ein starkes Stück Freizeit entscheiden“, so Daniel Schmid, der
im März 2020 Brandrat Christian Jeran, seit September Träger des Eisernen Brunnen in Gold mit Brillant, als Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Bruck-Stadt nachfolgte.
Abschnittsbrandinspektor Jürgen Rachwalik von der FF Oberaich und Wolfgang Trobos als Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Picheldorf sind besonders stolz, dass mit Juni 2020 ein Löschunterstützungsfahrzeug bei der Picheldorfer Wehr, die somit Stützpunktwehr geworden ist, stationiert wurde. Diese Gerätschaft wird für Tunnel-, Industrie-, Tiefgaragen- oder Wirtschaftsgebäudebränden zum Löschen, Kühlen bzw. Be- und Entlüften eingesetzt. Das 26 Jahre alte TLF-A 1000 der Stadtfeuerwehr Bruck wurde durch ein HLF4 ersetzt, die Planung für das neue HLF1-LB der Freiwilligen Feuerwehr Oberaich ist im Laufen.
Die Zusammenarbeit der Brucker Wehren funktioniert tadellos und das ist gut so. Was bleibt ist der Wunsch nach Normalität – damit sind die Feuerwehren ja nicht alleine.


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