60-Stunden-Woche ist beim Rewe-Konzern kein Thema

Rewe-Vorstand Haraszti: Flexible Lösungen über Betriebsvereinbarungen.
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Mit 1. September ist die 60-Stunden-Woche möglich. Wir haben dazu beim "Forum Alpbach" prominente Personen befragt.

Für Marcel Haraszti, Vorstand der Rewe International AG, ist die 60-Stunden-Woche kein Thema. "Flexible Arbeitszeiten haben wir über Betriebsvereinbarungen geregelt", so Haraszti beim "Forum Alpbach" zu den Regionalmedien Austria RMA.

Für die insgesamt 42.000 Mitarbeiter gelte in der Rewe-Group (Billa, Merkur, Bipa, Penny und Adeg) daher weiterhin die 40-Stunden-Woche. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für die Beschäftigten müsse als Teil der Unternehmenskultur gewährleist bleiben, so Haraszti.

"Vielleicht einmal 12 Stunden im Ausnahmefall"

Markus Kreisel, Chef der Kreisel Electric GmbH, sieht das ähnlich. Denn Kreativität entstehe auch durch Freizeit und Freiheiten im Betrieb, so Kreisel zu den RMA.

Beim Mühlviertler Startup-Betrieb, der international als ein Vorreiter bei E-Mobilität gilt, ist übrigens auch Arnold Schwarzeneggers Neffe Patrick Knapp-Schwarzenegger mit einer US-Investoren-Gruppe beteiligt. Einen 12-Stunden-Tag will Kreisel "auf freiwilliger Basis für die Mitarbeiter" nur dann in Anspruch nehmen, "wenn es wegen eines Projekts auch wirklich notwendig ist."

"Arbeit ist für den Menschen da - nicht umgekehrt"

Michael Landau, Präsident der Caritas, zeigte sich indes gegenüber den RMA in Alpbach besorgt. "Es stellt sich schon die Frage, welche Folgen die neue Arbeitszeitregelung auf das Familienleben der Arbeitnehmer hat." Außerdem gelte für ihn noch immer der Grundsatz, wonach die Arbeit um des Menschen willen da sei und nicht umgekehrt.

Redaktion: Wolfgang Unterhuber

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