Bundesländer-Vergleich
Große Unterschiede bei Bürgermeisterinnen-Anteil

Mit 241 Bürgermeisterinnen erreicht Österreich erstmals einen Frauenanteil von 11,5 Prozent in der kommunalen Führung. (Symbolbild) | Foto: Waltraud Schwammer
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  • Mit 241 Bürgermeisterinnen erreicht Österreich erstmals einen Frauenanteil von 11,5 Prozent in der kommunalen Führung. (Symbolbild)
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Österreich erreicht einen historischen Meilenstein: Mit 241 Bürgermeisterinnen bei insgesamt 2.092 Gemeinden sind erstmals 11,5 Prozent der Gemeindeführungen in weiblicher Hand. Der Anstieg um 11 Frauen gegenüber dem Vorjahr unterstreicht die wachsende Bedeutung von Frauen in der Kommunalpolitik.

ÖSTERREICH. Die Verteilung der Bürgermeisterinnen auf die Bundesländer zeigt deutliche regionale Unterschiede. Niederösterreich führt mit 95 Gemeinden unter weiblicher Führung, was einem Anteil von 16,6 Prozent entspricht. Damit hat das Bundesland nicht nur die absolut höchste Zahl, sondern auch den höchsten prozentualen Frauenanteil unter den Bundesländern.
Oberösterreich folgt mit 50 Bürgermeisterinnen (11,4 Prozent), während die Steiermark 25 (8,8 Prozent) und Tirol 21 (7,6 Prozent) weibliche Gemeindeführungen aufweisen. Das Burgenland zählt aktuell 17 Bürgermeisterinnen (9,9 Prozent), Salzburg 14 (11,8 Prozent) und Kärnten zehn (7,4 Prozent). Vorarlberg stellt neun Bürgermeisterinnen (9,4 Prozent).

500 Vizebürgermeisterinnen

Ein weiterer positiver Aspekt zeigt sich bei den Vizebürgermeisterinnen: Fast jede vierte Gemeinde in Österreich hat eine Frau als Stellvertreterin des Bürgermeisters oder der Bürgermeisterin. Mit rund 500 Vizebürgermeisterinnen ist diese Funktion ein wichtiger Baustein für die Nachwuchsförderung in der Kommunalpolitik.

Die Förderung engagierter Frauen für politische Aufgaben sei dem Gemeindebund ein zentrales Anliegen, so Pressl. | Foto: Jürg Christandl
  • Die Förderung engagierter Frauen für politische Aufgaben sei dem Gemeindebund ein zentrales Anliegen, so Pressl.
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Gemeindebund setzt auf Nachwuchsförderung

Gemeindebund-Präsident Johannes Pressl betont via Aussendung die zentrale Rolle der Gemeinden bei der Stärkung von Frauen in der Politik: "In der Gemeinde ist der Schritt in die Politik besonders niederschwellig. Wir bemühen uns sehr, mehr Frauen für die Kommunalpolitik zu begeistern." Besonders erfreulich sei, dass das Netzwerk kontinuierlich wächst und auch Vizebürgermeisterinnen Teil des Treffens sind, da sie die Bürgermeisterinnen von morgen seien.

Vom 6. bis 8. Juli findet das alljährliche Bürgermeisterinnen-Treffen in Anif bei Salzburg statt. Bürgermeisterinnen und Vizebürgermeisterinnen aus ganz Österreich kommen zum Austausch zusammen, um sich zu vernetzen und gegenseitig zu stärken.

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Mit 241 Bürgermeisterinnen erreicht Österreich erstmals einen Frauenanteil von 11,5 Prozent in der kommunalen Führung. (Symbolbild) | Foto: Waltraud Schwammer
Die Förderung engagierter Frauen für politische Aufgaben sei dem Gemeindebund ein zentrales Anliegen, so Pressl. | Foto: Jürg Christandl
Österreichs Bürgermeisterinnen treffen sich in Anif bei Salzburg. | Foto: Wolfgang Schweighofer

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