BP-Wahl 2022
Was du bei der Unterstützungserklärung beachten sollst
- Um am Wahltag überhaupt auf dem Stimmzettel stehen zu dürfen, muss man im Vorhinein mindesten 6000 Unterstützungserklärungen gesammelt haben.
- Foto: Privat
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Das Rennen um die Bundespräsidentenwahl geht in die nächste Phase: Bewerberinnen und Bewerber müssen ab heute, Dienstag bis zum 2. September mindestens 6.000 Unterstützungserklärungen für eine Kandidatur vorlegen.
ÖSTERREICH. Bis zur Entscheidung am 9. Oktober müssen die Anwärter zunächst für die nötigen Unterstützungserklärungen sorgen. Auch Amtsinhaber Alexander Van der Bellen und FPÖ-Kandidat Walter Rosenkranz benötigen mindestens 6.000 Unterschriften, wobei für diese Kandidaten diese Hürde wohl kein Problem darstellen sollte.
Unterstützen kann eine Kandidatur jeder Österreicher, der am heutigen "Stichtag" (9. August) stimmberechtigt ist - aber jeweils nur für einen Bewerber. Damit die Unterschrift gültig ist, müssen Unterstützungswillige persönlich auf das Gemeindeamt bzw. Magistrat gehen, um die Erklärung beglaubigen zu lassen. Es gibt zwar noch eine kleine Nachfrist, aufgrund des „Einreichschlusses“ am 2. September solltest du das Ganze aber sicherheitshalber noch bis Ende August erledigen.
- Van der Bellen tourt diese Woche durchs Land und wirbt um Unterschriften.
- Foto: Peter Lechner/HBF
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Kandidaten zahlen 3.600 Euro
Die unterschriebenen Unterstützungserklärungen müssen dann entweder per Post oder auf anderem Weg dem sogenannten Zustellungsbevollmächtigten des jeweiligen Kandidaten überbracht werden. Dieser muss die Erklärungen spätestens beim "Einreichschluss" (2. September, 17 Uhr) der Bundeswahlbehörde vorlegen - zusammen mit dem Kostenbeitrag von 3.600 Euro.
Alexander van der Bellen als „Titelverteidiger“, und FPÖ-Kandidat Walter Rosenkranz zählen bei der Wahl zu den Favoriten. Weiters versucht Bierpartei-Gründer Dominik Wlazny (besser bekannt als Marco Pogo), der ehemalige FPÖ- und BZÖ-Politiker Gerald Grosz und Michael Brunner, Chef der umstrittenen MFG-Partei die nötigen Unterschriften zu bekommen. Es sieht also danach aus, dass erstmals seit 1980 nur männliche Namen auf dem Stimmzettel einer Bundespräsidentenwahl stehen werden. Seit Montag gibt es aber rund 20 weitere Bewerber, die den Noch-Präsidenten herausfordern wollen.
Hier geht zum Formular für die Unterstützungserklärungen
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