WM-Kracher
Österreich fordert Messi und Argentinien, Sabitzer winkt Jubiläum
- Die Favoritenrolle ist klar, für Marcel Sabitzer winkt das 100. Spiel im rot-weiß-roten Trikot.
- Foto: ÖFB | Christopher Kelemen
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Am Montagabend unserer Zeit trifft Österreich bei der Fußball-WM in Dallas auf Titelverteidiger Argentinien und Topstar Lionel Messi. Die Favoritenrolle ist klar, für Marcel Sabitzer winkt das 100. Spiel im rot-weiß-roten Trikot.
ÖSTERREICH. Jubelschreie am frühen Morgen hört man selten auf der Straße. Doch egal, ob schreiende Kinder aus offenen Schulfenstern, glückliche Fans im Beisl ums Eck oder mit Kopfhörern im Zug (wenn der Stream natürlich funktioniert) – viele feierten den ersten WM-Sieg der Österreicher seit 36 Jahren.
Nach dem 3:1 gegen Jordanien war der Bann gebrochen, und jetzt heißt der nächste Gegner Argentinien am Montagabend unserer Zeit um 19 Uhr. Das Spiel findet im AT&T Stadium in Dallas statt, live wird es auf „Servus TV“, „Magenta TV“ und „Servus ON“ übertragen.
"Eine Weltklasse-Mannschaft"
Die Titelverteidiger mit Kapitän Lionel Messi sind naturgemäß der Favorit. Apropos Messi: obwohl vor der WM noch verletzt, schaffte der Inter-Miami-Star gegen Algerien einen lupenreinen Hattrick. Wer aller im Kader Argentiniens zu finden ist, liest du unten im Kadercheck von MeinBezirk.
- Am Montagabend unserer Zeit trifft Österreich bei der Fußball-WM in Dallas auf Titelverteidiger Argentinien und Topstar Lionel Messi.
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„Jeder weiß, was auf uns zukommt: Eine Weltklasse-Mannschaft, vielleicht die beste Mannschaft, gegen die ich jemals gespielt habe“, so Romano Schmid. „Ich glaube, wenn man sie unter Druck setzt und es immer wieder schafft, Überzahlsituationen mit dem Ball herzustellen, dann kann man sie auch zu Fehlern zwingen. Das sind auch nur Menschen“, meint Goalie Alexander Schlager.
100. Spiel für Sabitzer?
Bei diesem Kracher winkt ein Jubiläumsspiel für BVB-Star Marcel Sabitzer. Der 32-Jährige könnte am Montag zum 100. Mal das ÖFB-Trikot überstreifen. „Das ist schon etwas sehr Besonderes. Als Kind hat man Ziele und Träume. Manche erreicht man relativ schnell, aber 100 Länderspiele bedeuten, dass man über viele Jahre konstant auf hohem Niveau spielen muss. Man braucht Leistung, Gesundheit und Trainer, die auf einen setzen“, sagte er gegenüber der ÖFB-Seite.
Ob der Mainzer Stefan Posch nach seinem Kieferbruch auflaufen wird, ist unklar. Eine Spezialschiene für sein Gesicht wurde angefertigt. Auf seiner Rechtsverteidigerposition könnte er von einem der besten RV-Spieler der Welt ersetzt werden, nämlich Konrad Laimer. Eine Alternative wären Philipp Mwene, aber auch Patrick Wimmer, Nicolas Seiwald oder sogar Dejan Ljubičić.
Weiterkommen fast fix
Mit dem neuen Modus ist Österreich bereits mit dem Sieg gegen Jordanien fast eine Runde weiter. In diesem Modus, welchen man bereits von Europameisterschaften kennt, waren vier Punkte genug fürs Weiterkommen ins Sechszehntelfinale. Kurz zur Erinnerung: die besten acht Drittplatzierten aus den Gruppen kommen ebenso weiter. Laut „Football Meets Data“ liegt die Chance, dass man bei der diesjährigen Endrunde mit drei Punkten und einer ausgeglichenen Tordifferenz die K.-o.-Runde erreicht, bei 96 Prozent.
- Nach dem 3:1 gegen Jordanien war der Bann gebrochen, jetzt heißt der nächste Gegner Argentinien am Montagabend unserer Zeit um 19 Uhr.
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In der Vergangenheit haben Österreich und Argentinien erst zweimal gespielt. Am 21. Mai 1980 gewann Argentinien bei einem Freundschaftsspiel in Wien mit 5:1. Damals traf die mittlerweile verstorbene Legende Diego Armando Maradona dreifach. Kurt Jara netzte zum zwischenzeitlichen 1:3 ein.
Das letzte Spiel fand zehn Jahre später am 3. Mai 1990 ebenso in Wien statt, mit einem deutlich besseren Ergebnis für das ÖFB-Team. Die Torschützen beim 1:1 waren Manfred Zsak und Jorge Burruchaga.
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