Prächtiges Sommerwetter
Der „Greithansl“ als Festlocation der Feuerwehr Rassach
- Am meisten gefragt waren Schattenplätze
- Foto: Gerhard Langmann
- hochgeladen von Gerhard Langmann
Es zählt auch zu den Aufgaben einer Feuerwehr, sich einen finanziellen Freiraum zu schaffen. Die Freiwillige Feuerwehr Rassach lud am vergangenen Wochenende zu Sommerfest und Frühschoppen.
RASSACH/STAINZ. Festveranstaltungen bieten den Feuerwehren die Gelegenheit, in Kontakt mit jenen Menschen zu kommen, für die sie 24 sieben ehrenamtlich zur Verfügung stehen. Da treten dann Strahlrohr, C-Schlauch und Einsatzhelm gegenüber Getränkestand, Unterhaltungsmusik und Schnitzelküche in den Hintergrund. Auch der Einsatzort ist gänzlich anders: Auf dem Areal Klement vulgo Greithansl begegnete man keiner Spur von Blaulicht oder Notfall.
„Unser Team und die vielen Freiwilligen sind mittlerweile eine eingespielte Partie“, blickte Kommandant Ernst Ninaus respektvoll auf das engagierte Team. Die Veranstaltung verlief zweigeteilt: Am Samstag hieß die Chose Sommerfest und Abenddisco, am Sonntag dann Frühschoppen. „Mit dem Wetter dürfen wir heuer zufrieden sein“, blickte Ernst Ninaus sorgenvoll an das Vorjahr zurück, als sich der Regen als Spielverderber hervortat.
Disco bis 5 Uhr morgens
Das Angebot an die Besuchenden war an beiden Tagen gleich. Gleich beim Eingang war der Mehlspeisen- und Kaffeestand postiert, der von vielen Kreationen der Feuerwehrfrauen und der „Dorfleit“ beschickt war und gerne beim Nachhause gehen für ein Mitbringsel genutzt wurde. An der Weinbar vorbei führte der Weg zum allgemeinen Ausschank, der hinsichtlich Getränken keine Wünsche offenließ und von den Gästen eifrig in Anspruch genommen wurde.
„Bei der Temperatur passt ein Soda-Bier gerade richtig“, machte es sich Stefan Zeiler aus Deutschlandsberg bei einer Schnitzelsemmel an seinem Tisch gemütlich. Das Zusammensitzen ging am späteren Abend in ein Zusammenstehen in der Abenddisco über. Laut, grell, aber cool kann man die von DJ Thomas Primus inszenierte Stimmung im ehemaligen Stallgebäude recht gut beschreiben.
Stimmungsmusik vom Feinsten
Im Westen nichts Neues gilt als Beschreibung für das musikalische Angebot. Am Samstag war die Formation Cäpt’n Klug & seine Zwergsteirer am Werk. Horst Klug, im Privatberuf Polizist, und Manfred Mulej, Christian Kaindlbauer und Kurt Kaindlbauer zeigten, dass sie nicht umsonst als eine der besten Après-Ski-Gruppen im Alpenraum gehandelt werden.
Ihr Stil war schwungvoll, ihre „Pappn“ nicht von schlechten Eltern und ihre Liedauswahl umfassend. Den musikalischen Ton am Sonntag besorgte die Gruppe „moosBRASS“, die mit neun Musikern gleich in Orchesterstärke auftraten. Diese konzertante Breite erlaubte auch das Switchen von einem Genre zum anderen, wobei die volkstümliche und die Volksmusik doch klar im Vordergrund standen. Allerdings mit der Einschränkung, das der Stil als „Volx“ zu verstehen war.
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