35 Teilnehmende
Der TEZ Radclub Stainz sammelte im Dreiländereck Kraft
- Ruhepuls herrschte bei der Abfahrt in Stainz
- Foto: RC
- hochgeladen von Gerhard Langmann
Als Dankeschön an alle Mithelfenden beim Fahrradfest auf dem Stainzer Hauptplatz absolvierte der TEZ Radclub Stainz eine Ausfahrt in das Dreiländereck Italien, Slowenien und Österreich.
STAINZ. Das Radfahrfest des TEZ Radclubs Stainz Mitte April auf dem Stainzer Hauptplatz ist wohl noch in bester Erinnerung. An zwei Wochenendtagen stand das Fahrrad im Mittelpunkt. Am Samstag hieß es „Genussvoll radeln“, rund 120 Teilnehmende machten die Fahrt hinauf zum Wasserhochbehälter in Preißberg und weiter über St. Stefan zurück nach Stainz mit. Der Hauptact ging dann am Sonntag über die Bühne. Das Angebot konnte sich wahrlich sehen und ausprobieren lassen. Fahren mit Laufrädern oder Scootern, Ben- oder Pumptrack-Parcours, Schnecken- oder Gleichmäßigkeitsrennen:
Die Qual der Wahl von der Erzherzog-Johann-Straße über den Rathausplatz bis hinunter zum Hauptplatz war in der Tat enorm. Ein Spektakel für sich war die tollkühne BMX-Radshow des Tire-Clubs Klagenfurt von Kevin Böck. Bestaunt wurde das Angebot von Julia Scheib, der Riesentorlaufweltcupsiegerin des heurigen Winters, die mit einem Trainingsbike für die kommende Saison ausgestattet wurde. „Da muss man ordentlich zusammengreifen“, fand Moderator Bernhard Kreuzhuber Worte des Lobes für die Mitarbeitenden des Radclubs.
Siebzig Kilometer
Dieses Lob mit faktischem Leben zu erfüllen, nahm sich der Vorstand des TEZ Radclubs Stainz mit Obmann Michael Hiebler vor. Er stellte sich bei allen Mitarbeitenden mit der Einladung zu einem Radtag im Dreiländereck Slowenien, Italien und Österreich ein. Organisator Jürgen Propotnig leitete den Trip mit einer Busfahrt in den italienischen Marien-Wallfahrtsort Monte Lussari ein, der im Ersten Weltkrieg äußerst hart umkämpft war.
Das war’s dann aber bereits mit der Busfahrt, die restliche Wegstrecke musste mit dem mitgeführten Bike absolviert werden. Die nächsten Stationen waren Planica und Kranjska Gora, allen Wintersportlern und -sportlerinnen bestens bekannt durch ihre Schisprung- und Weltcupveranstaltungen. Nach gut siebzig Kilometern bildete Bled, der Luftkurort mit dem malerischen See und der Marienwallfahrtskirche mit dem Glockenturm inmitten des Wassers die Endstation und den Höhepunkt der Radtour. Bled ist weithin bekannt für seine köstlichen Cremeschnitten. Die prächtige Landschaft und die vielen Eindrücke entlang der Strecke sorgten aber dafür, dass etliche Teilnehmende die Süßigkeiten verpassten.
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