St. Stefan ob Stainz
Startschuss für den neuen Nahwärme-Standort
Bereits seit dem Jahr 2020 lief die Suche nach einem neuen Nahwärme-Standort in St. Stefan ob Stainz. Diese ist nun endlich abgeschlossen: Anfang September erfolgte der feierliche Spatenstich für das Bauprojekt.
ST. STEFAN OB STAINZ. „Ein Projekt in dieser Größe entsteht natürlich nicht von heute auf morgen“, meinte Rupert Stipper, Obmann der Nahwärme St. Stefan, bei der Spatenstichfeier. Ein paar Standort-Ideen wurden in den letzten Jahren bereits verworfen, nun ist man mit dem Grundstück hinter dem Autohaus Jeschelnig fündig geworden.
Beim feierlichen Spatenstich konnte Stipper unter anderem Bürgermeister Stephan Oswald, August Steinbauer von der Steiermärkischen Sparkasse Stainz sowie die Planer des Heizhauses, Günther Tippler und Hans Ziegerhofer begrüßen. Kulinarisch wurden die Gäste bestens versorgt vom Krainerhof.
- Gute Stimmung beim offiziellen Spatenstich für das neue Bauprojekt
- Foto: MeinBezirk/Katrin Löschnig
- hochgeladen von Katrin Löschnig
Zum Großprojekt
Das neue Biomasse-Heizwerk soll mit zwei Kesseln der Firma PMS aus Wolfsberg ausgestattet werden, sowie einem E-Filter und einer Rauchgaskondensation. Auf dem Dach werden Solarkollektoren montiert, die für die Wärmeproduktion im Sommer verantwortlich sind. Auch eine PV-Anlage zur Stromversorgung wird am Gebäude installiert.
- Symbolischer Akt: Beim Spatenstich in St. Stefan ob Stainz flog die Erde.
- Foto: Barbara Stipper
- hochgeladen von Katrin Löschnig
„Mit dem modernen Heizwerk schaffen wir nicht nur eine wichtige Infrastruktur für die Zukunft und leisten einen Beitrag für unseren Ort, sondern sichern auch eine nachhaltige Wärmeversorgung“, so Stipper. Das Kostenvolumen für das Projekt beträgt ca. fünf Millionen Euro, die erste Wärmelieferung vom neuen Standort soll mit Herbst 2027 erfolgen.
„Wenn die Wärmeversorgung in St. Stefan weiterhin gesichert sein soll, dann ist der Bau des neuen Werks ein wichtiger und richtiger Schritt.“
Stephan Oswald, Bürgermeister
- Bürgermeister Stephan Oswald freut sich über das Bauprojekt in seiner Gemeinde.
- Foto: Barbara Stipper
- hochgeladen von Katrin Löschnig
Was passiert mit dem alten Werk?
„Ich glaube, dieser neue Platz ist sicher ideal“, betonte Bürgermeister Oswald die Erhöhung der Kindersicherheit gegenüber dem alten Standort bei der Schule. Jener wird nach der Fertigstellung des neuen Werks nicht mehr genutzt, soll aber als Ausfalllösung bestehen bleiben.
Das könnte dich auch interessieren:
Du möchtest kommentieren?
Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.