69 Besucher in Stainzer Kirche möglich
Gottesdienst-Premiere nach Corona-Erleichterung

Willkommensgruß vor dem Seiteneingang

Bislang mussten sich die Gläubigen mit digitalen Messen zufriedengeben. Am vergangenen Samstag machte die Pfarre Stainz von der Möglichkeit Gebrauch, die erste Heilige Messe nach der Lockerung der Corona-Bestimmungen durch die Bundesregierung zu feiern. „Gott sei Dank ist nun eine größere Gemeinschaft möglich“, betonte Pfarrer Franz Neumüller, dass sich Jesus Christus nicht wegsperren lässt.
Die Besucher spielten vorbildlich mit, alle hatten ihre Gesichtsmasken zur Hand. Die nächste Aufgabe: die Desinfektion der Hände vor dem Eintritt in das Gotteshaus. Im Inneren war die Sitzordnung klar vorgegeben: Jede zweite Bank war abgesperrt, in den freien Bänken durfte jeweils ein Besucher Platz nehmen. In Summe ergaben sich somit 69 Besucher.
Der Ablauf des Gottesdienstes, der von vielen sehnlich erwartet wurde, wurde penibel auf einen allfälligen Ansteckungshotspot untersucht. Miriam Zebinger gab mit der Orgel zwar den Ton vor, die Liedanzeige war jedoch nicht aktiviert, die Gottesdienstbesucher mussten die Leder auswendig mitsingen. Die Lesung durch Alois Haagen und die Fürbitten von Margareta Hebenstreit Fürbitten wurden im guten, alten Geist vorgetragen. Erfreulich und wohl auch gewollt: Nicht eine Erfahrung, Anmerkung oder Empfehlung zu Corona stellte Pfarrer Franz Neumüller in den Mittelpunkt seiner Predigt, er arbeitete die Gründonnerstagrede von Jesus Christus auf. „Er hat uns den Beistand Gottes zugesichert“, sprach er die Gewissheit an, dass dessen Geist an allen Punkten der Erde anzutreffen ist und dass er als lebendiger Gott in uns wirken will.
Bei der Kollekte fand der ausgemusterte Klingelbeutel seine Wiederkehr. Bei der Kommunion wurden die Gläubigen dann wieder an Corona erinnert. Der Pfarrer und Priesteramtsanwärter Erwin Url desinfizierten die Hände, bevor sie die Hostien austeilten. Mit klarer Abfolge: je eine Reihe vor dem Kommunionsspender, Entgegennahme der Kommunion in die Hand, seitlich etwa zwei Meter wegtreten, die Hostie in den Mund nehmen und mit dem nötigen Abstand in die Bank zurückgehen.

Autor:

Gerhard Langmann aus Deutschlandsberg

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