Alt und Jung
Kinder der Volksschule Rassach im Gesund- & Vitalzentrum

Aus den Erdäpfeln entstanden knusprige Pommes | Foto: Langmann
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Auftakt zu einer Kooperation zwischen Volksschule Rassach und dem Gesund- und Vitalzentrum, in der es um das Miteinander von Generationen geht.

STAINZ. „Unsere Interessen haben sich getroffen“, verriet Direktorin Karin Koele-Klimbacher, dass die Idee zu einer Zusammenarbeit zwischen Volksschule und Gesund- & Vitalzentrum in einem Gespräch mit Leiterin Manuela Künstner zustande kam. Vier Mal im Schuljahr werden die verschiedenen Klassen der Volksschule in das Zentrum kommen, um zu reden, zu basteln, zu kochen oder was sonst gerade anfällt. Den Start machte am vergangenen Mittwoch die 3. Klasse (Fuchsklasse) mit Lehrerin Birgit Hofer.

Aus den Erdäpfeln entstanden knusprige Pommes | Foto: Langmann
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„Uns geht es um das Zusammenbringen von Generationen und den Abbau einer allfällig vorhandenen Angst“, gab Manuela Künstner als Leitlinie für die regelmäßigen Zusammenkommen an. Miteinander, Achtsamkeit, Einbindung und keine Monologe sollten bei den Treffen bestimmend sein. So kam es dann auch, als die Leiterin das Programm des Vormittags bekanntgab. „Ihr könnt alles fragen, was euch auf dem Herzen liegt“, lud sie die Kinder ein, keine Scheu zu zeigen.

Den Anfang machten aber die älteren Menschen, indem sie aus ihrem Leben und ihrem beruflichen Alltag erzählten. So erfuhr man von Rudolf Fauland (87) aus Moos/St. Peter, dass er eine kaufmännische Lehre absolviert und später in einem Papierfachgeschäft in Deutschlandsberg gearbeitet hat. Den Frisörberuf – für Damen und Herren, wie er betonte – erlernt hat Edmund Kral (81), der im Salon Müller in Deutschlandsberg beschäftigt war. „Wir mussten laufend Kurse machen“, ließ er wissen, dass er auch an einer Frisörmeisterschaft erfolgreich mitgewirkt hat. Die wichtigste Voraussetzung für den Frisörberuf? „Man muss gerne und viel mit Menschen reden.“

Schnitzel zum Abschluss

Die Schüler ließen sich die Gelegenheit, mit den Senioren ins Gespräch zu kommen, nicht entgehen. Ganz ihrem kindlichen Naturell entsprechend fragten sie frisch drauf los. Was hat es bei euch in der Pause zu essen gegeben? Hat es früher bereits einen Schulbus gegeben? Welcher Unterrichtsgegenstand war der liebste? Staunend vernahmen die Kids, dass es Schultage gegeben hat, wo man ohne Jause auskommen musste. „Wir sind vier Kilometer zu Fuß in die Schule gegangen“, lautete die Antwort auf die Schulbus-Frage. Beim Lieblingsgegenstand tauchten Begriffe wie Heimatkunde, Natur- oder Raumlehre auf, die im heutigen Unterrichtsplan unter GU (Gesamtunterricht) aufscheinen.

Nehmt euch kein Blatt vor den Mund! | Foto: Langmann
  • Nehmt euch kein Blatt vor den Mund!
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Als sehr firm erwies sich jene Schülerin, die den Begriff Leibesübungen in Windeseile mit Turnen übersetzte. „Mir gefällt das Reden“, verriet Lukas (8), dass er von kleinen Schultafeln, mit Schwämmen zum Abwaschen und von Schultaschen mit Knöpfen erfahren hat. Was sich nicht geändert hat: das Mal-Rechnen und das Dividieren. Recht ungeniert ging auch Alena (8) ans Werk, die das Haustier, das Alter und die Lieblingsfarbe ihres Seniorgesprächspartners erfuhr. Trotz aller Fragen blieb den Kindern Zeit, bei den Kochvorbereitungen (Erdäpfel schälen, Möhren klein schneiden usw.) zu helfen. Mit Erfolg: Gemeinsam mit Koch Thomas Mörth zauberten sie duftende Schnitzel mit Pommes auf die Teller.

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