Gault & Millau 2027
Kulinarische Qualität – in Hauben zum Ausdruck gebracht

Maximilian Grandtner und Johann Schmuck vom Stainzer Restaurant Terra | Foto: Gerhard Langmann
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Das bereitet zurecht große Freude: Im Gault & Millau-Ranking 2027 sind Gastronomiebetriebe aus dem Bezirk Deutschlandsberg sehr stark vertreten.

STAINZ. Dem Herausgeber-Duo Martin und Karl Hohenlohe ist es vorbehalten, alljährlich den Gault & Millau-Guide in Buchform herauszugeben. Er umfasst satte 540 Seiten und listet akribisch alle ausgezeichneten Betriebe und Persönlichkeiten auf. Die Ausgabe umfasst sechs Kategorien und führt vom „Chef of the Year“ (Philip Rachinger), den Service Award (Larissa Andres) über die Patissière (Janina Trogisch), die Sommelière (Nina Fink) und den Gastronomen des Jahres (Toni Mörwald) bis zum Lebenswerk (Karl, Rudi Obauer).

Etwas Geschichtliches: 1969 stellten die Journalisten Henri Gault und Christian Millau in Frankreich erstmals eine Restaurantbewertung vor. Sie war (und ist) nach dem französischen Schulnotensystem aufgebaut und reicht von zehn (darunter wird nicht veröffentlicht) bis zwanzig (die aus Respekt vor der Kochkunst nie vergeben wird). Von Frankreich aus schwappte die Bewegung über nach ganz Europa, in Österreich erfolgte eine Bewertung erstmals 1980.

Die Hauben im Bezirk

Sehr erfreulich: Der Bezirk Deutschlandsberg und im Besonderen der Raum Stainz schneiden im Hauben-Ranking sehr gut ab. Die teilnehmenden Betriebe unterziehen sich dabei eines freiwilligen Drucks, denn die Besuche der Verkosterteams erfolgen anonym und ohne Vorankündigung. Bei der Verkostung entscheidet eine klar erkennbare Linie, die sich vom ersten bis zum letzten Gang durchziehen muss. Einmal mehr an der Spitze reihte sich Küchenchef Johann Schmuck vom Restaurant Terra in Stainz ein.

Er ergatterte vier Hauben und steigerte sich in der Bewertung auf 17,5 Punkte. Nur knapp dahinter platzierte sich Patrick Faist vom „Broadmoar“ in Oisnitz, der auf 16,5 Punkte zulegte. Drei weitere Gastronomiebetriebe der Region kamen zu Haubenehren: Bio Alm Wassermann, Wirtshaus im Hotel Stainzerhof und Newcomer Herrgotthö St. Stefan (alle 1 Haube, 12 Punkte). Die weiteren Haubenträger 2027 im Bezirk: Burg Deutschlandsberg, Landgasthof Oswald (beide 2 Hauben, 14 Punkte), Gasthof Stegweber (1 Haube, 12,5 Punkte) und Das Ursprung (1 Haube, 11,5 Punkte).

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