Trinkwassertag
Wasser von der Koralm als wertvolles Gut seit 50 Jahren

Alexander Mathi (Mitte), Leiter des Wasserverbands Koralm/Abwasserverbands Laßnitz-Wildbach-Gamsbach, mit seinen Mitarbeitern
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  • Alexander Mathi (Mitte), Leiter des Wasserverbands Koralm/Abwasserverbands Laßnitz-Wildbach-Gamsbach, mit seinen Mitarbeitern
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Das rinnt runter: Das Trinkwasser von der Koralm feiert 50.
Geburtstag – und wird immer wichtiger.

DEUTSCHLANDSBERG. Deutschlandsberg ist Bildung, Wirtschaft, Sport und mehr – aber nichts geht ohne das Lebenselixier Wasser. "Eine gesicherte und hochqualitative Trinkwasserversorgung ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für höchste Lebensqualität in unserer Stadt", sagt Bgm. Josef Wallner, passend zum heutigen Trinkwassertag.

50 Jahre Koralmwasser

Vor exakt 50 Jahren, am 21. Juni 1969, wurde Deutschlandsberg unter dem damaligen Bürgermeister Christoph Klauser an das Wasserleitungsnetz angeschlossen. Im selben Jahr wurde die Aufbereitungsanlage im Koralmgebiet errichtet, nach und nach kamen Hochbehälter am Scheidsberg, Ulrichsberg und Wolfgangi dazu. In der Amtszeit von Wallner, auch Obmann des Wasserverbands Koralm, wurde die gesamte Hauptwasserleistung von der Koralm in die Stadt ein weiteres Mal neugebaut. Die Geschichte des Koralmwassers gibt es auch in der Bröschure des Historikers Gerhard Fischer nachzulesen.

Neue Leitungen

Auch weiterhin werden hohe finanzielle Mittel aufgewendet, um den Standard unseres Trinkwassers aufrecht zu erhalten. Etwa ein Drittel der Wasserleitungen sind nun 50 Jahre alt und damit sanierungsbedürftig. Aktuell werden in Deutschlandsberg bestehende Hauptleitungen und Hausanschlüsse erneuert: vom Pratter-Kreisverkehr über die Grazer Straße zum Unteren Platz, über die Fabrikstraße und den Post-Kreisverkehr zur GKB-Bahnübersetzung und weiter bis zum ehemaligen Gasthof Kochhansl. Eine Leitungserneuerung in der Fürstin-Henrietten-Straße ist geplant. Der Kostenaufwand für diese Maßnahmen liegen bei 1,3 Millionen Euro.

Der Weg des Koralmwassers

Seinen Weg von der Höllbachquelle auf der Koralpe zum ersten Hochbehälter am Scheidsberg bahnt sich das Quellwasser über 15 Kilometer, ganz ohne Pumpeinrichtungen. Die Höhendifferenz von rund 1.300 Metern wird dabei zur Energieerzeugung in zwei Trinkwasserkraftwerken genutzt. Betreiber ist die Koralm-Energie und Infrastruktur GmbH, zu 100 Prozent im Besitz der Stadtgemeinde Deutschlandsberg. Auch die weitere Verteilung erfolgt mittels Eigendruck, ein Stromausfall stört die Trinkwasserversorgung also nicht.
Und der Weg des Koralmwassers hört beim Verbraucher nicht auf. Über ein 160 Kilometer langes Leitungsnetz fließt verunreinigtes Abwasser in unterschiedlichsten Formen in die Zentralkläranlage. Nach einer biologischen Abwasserreinigung wird es in den natürlichen Wasserkreislauf zurückgeführt. "Immer ausreichend hochwertiges Trinkwasser zur Verfügung zu stellen, ist eine Herausforderung", meint Bgm. Wallner. "Und sie wird in Zukunft immer wichtiger."

Alexander Mathi (Mitte), Leiter des Wasserverbands Koralm/Abwasserverbands Laßnitz-Wildbach-Gamsbach, mit seinen Mitarbeitern
Wasser wird auch gespeichert, um Versorgungsspitzen abzudecken.
Autor:

Susanne Veronik aus Deutschlandsberg

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