Oberste Priorität bei Werkssicherheit
Wehrversammlung der BTF Porzellanfabrik
- Die Beförderten und Ausgezeichneten mit den Ehrengästen sowie Dank und Anerkennung für Betriebsärztin Christine Brudniak
- Foto: MeinBezirk/Josef Strohmeier
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Am Freitag, dem 23. Jänner wurde in der Betriebsfeuerwehr der Porzellanfabrik Frauenthal zur Wehrversammlung einberufen.
FRAUENTAL. ABI und Kommandant Andreas Herk konnte im Genusshof Hainzl-Jauk dazu neben den erschienenen KameradInnen als Ehrengäste vom Bereichsfeuerwehrverband OBR. Josef Gaich, ABI Ernst Grössbauer, als Vertreter der Betriebsfeuerwehren BR.d.F. Karl Maier, sowie seitens der Nachbarwehren Schamberg OBI Philipp Fürpaß, FF Frauental mit HBI Uwe Kreiner und von der FF Freidorf HBI Robert Köppel begrüßen.
Besondere Willkommensgrüße richtete er namens der Ceram-Austria GF DI Rudolf Schönhart, Betriebsärztin Christine Brudniak, seitens des Arbeiterbetriebsrates Mario Pommer sowie an Hausherrn Bgm.Bernd Hermann.
Berichte der Ämterführer
Anschließend gaben Berichte der Ämterführer einen interessanten diaunterstützten Einblick in die geleistete Arbeit des abgelaufenen Jahres aber auch in die zahlreichen Übungen und Einsatzstunden für die Werkssicherheit.
Die Fahrzeuge, Geräte und Inventar wurden regelmäßig (monatlich) geprüft und sind jederzeit einsatzbereit. Geräte u Maschinenmeister BM Daniel Gutschi berichtete über eine Ersatzbeschaffung des MZF, welcher von einem RLF ersetzt wurde. Die Ausrüstung wurde weiter verwendet und der Umbau von den Wehrkameraden selbst vorgenommen.
LM.d.F. Mario Gollob berichtete über 23 ausgebildete Atemschutzgeräteträger, wobei derzeit 16 Mann einsatztauglich sind. Insgesamt fanden 6 Übungen statt, wobei dreimal zu Einsätzen ausgerückt werden musste. Die Geräte werden permanent geprüft und stehen bestens gewartet für den Einsatz bereit.
Weiteres wurden Funkübungen und Schulungen an der Brandmeldeanlage durchgeführt. Beide Leitstände Portier und BTF Depot, sowie zwei Einsatzmonitore sind in Betrieb. Vie Kameraden absolvierten den Funk-Grundlehrgang, wobei auch Schulungen an der Brandmeldeanlage durchgeführt wurden. Die Alarmierung der BTF erfolgt über blaulicht-sms-und Rufempfänger, wobei ein Ersatz für die Rufempfänger gesucht wird. (Analognetz wird abgeschaltet) Die Steuerung der Werkssirene ist derzeit defekt, ein Angebot für die Reparatur wird eingeholt, wie LM Patrick Weiß berichtete.
Erste Hilfe für Notfälle
Um rasch und vor allem richtig zu helfen, wurde ein Erste-Hilfekurs, sowie Erste-Hilfe Schulungen für Auffrischungen durchgeführt, wobei eine Schulung etwa zum Thema Erkennen von Schlaganfällen bzw. richtiges Verhalten im Mittelpunkt stand. Die BTF stellt die Ersthelfer für das gesamte Werk, wobei ein Trupp für die San-Leistungsübung trainiert. Für heuer ist ein 16-Stunden Erste-Hilfe-Kurs geplant. Die Sanitätsausrüstung wird mehrmals jährlich überprüft und gegebenenfalls nachbestückt, so HLM d. S. Werner Hieden.
HBI Herk Andreas verwies als Beauftragter für Menschenrettung und Absturzsicherung, dass sämtliche Mitarbeiter der Instandhaltung auf die Absturzsicherung geschult wurden. Die PSA gegen Absturz der Instandhaltung wurde überprüft okay. Die MRAS-Ausrüstung der BTF wurde überprüft ist aber abgelaufen, und wird an den LFV zurückgegeben
Übungen
OBI Robert Pauritsch berichtete über 19 Brandübungen und Schulungen sowie sieben technische Übungen mit über 603 Einsatzstunden von 185 Kameraden
Ebenso erfolgten zahlreiche Lehrgangsausbildungen an der Landesfeuerwehrschule. Das komplette Einsatzgewand wird bei Bedarf bei der FF Wildbach gewaschen und imprägniert.
Die Ersatzbeschaffung vom Einsatzgewand ist bis auf ca. 10 Garnituren abgeschlossen. Die Dienstkleidung D3 wurde geliefert und die neuen Kameraden noch ausgestattet.
ABI und Kommandant der Wehr Andreas Herk berichtete anschließend über einen derzeitig verfügbaren Mannschaftsstand von 44 Kameraden, wobei drei Kollegen der Wehr neu beigetreten sind.
Bei 36 technischen Einsätzen wie medizinische Notfälle (Kreislauf, Schnittwunden, Schlaganfall), Öl und Chemiebindearbeiten, Auspumparbeiten, Hochwasser, Entfernung von Baumteilen, Straßen und Kanalreinigung, Fahrzeugbergung (Stapler, LKW), Bereitstellen von Geräten, usw.ausrücken.
Zudem waren Einsätze bei Verrauchung in Gebäudeteilen, brennende Acetylen-Gasflasche, brennender Aschenbecher, Brandsicherheitswachen, angebranntes Kochgut, Glimmbrand, usw notwendig. Hoch sind auch die sogenannten Täuschungsalarme bei Staubentwicklung, Baustellen, Hitze, defekte Melder, unangekündigte Wartungs-bzw. Reinigungsarbeiten, CO-Alarme, die es zu vermeiden gilt. Dazu waren 151 Einsätze (Alarmierungen) mit 508 Stunden 231 Täuschungsalarme, mit 184 Stunden, wobei die Alarmierung durch GKD abgefangen werden konnte. Dazu waren 382 Einsatztätigkeiten mit 692 Einsatzstunden und 699 eingesetzten Kameraden notwendig.
Zahlreiche sonstige Tätigkeiten
Insgesamt waren sonstigen Tätigkeiten bei Chargen,-Ausschusssitzung, Kursbesuche, Aus-und Weiterbildung, Wartungsarbeiten, Verwaltungsarbeiten, Vorbeugender Brandschutz, Veranstaltungen, Reparaturarbeiten, Umbau Fahrzeug, Werksführungen usw. 2025 Gesamt (Einsätze, Übungen, Tätigkeiten) 2.950 Stunden für die Werkssicherheit notwendig.
Für 2026 ist die Anschaffung digitale Rufempfänger bis 2030, monatliche Übungen Erste-Hilfe-Kurs und Brandschutzschulung EBB, Bewerbe (Sanität, ATS), Ausbildung zum Lenken von Feuerwehrfahrzeugen bis 5,5 Tonnen mit der Lenkberechtigung der Klasse B, Begehung mit den Nachbarfeuerwehren, ein Schadstofflehrgang, sowie ein Fahrsicherheitstraining geplant. Am 28. Feber wird im Abschnitt drei im Werk der Ceram eine Abschnittsübung stattfinden.
Angelobungen Beförderungen und Ehrungen
Vom Feuerwehrmann zum Oberfeuerwehrmann Markus Kappaun
Vom Oberfeuerwehrmann zum Hauptfeuerwehrmann Dominique Büttner, Martin Taepke
Vom Löschmeister d.F. zum Oberlöschmeister d.F. Mario Gollob
Vom Hauptlöschmeister zum Brandmeister Herbert Fürpass
Vom Feuerwehrmann zum Löschmeister Stefan Roschitz, Leon Coloini.
Verdienstkreuz des BFVDL in Silber: LM d.V. Christian Herk
Aufgrund des bevorstehenden Antrittes ihres Ruhestandes wurde der langjährigen Betriebsärztin Dr. Christine Brudniak ein Präsent überreicht und ihr Dank und Anerkennung für die langjährige Betreuung und gute Zusammenarbeit mit der Betriebsfeuerwehr ausgesprochen.
Bereichsfeuerwehrkommandant OBR Josef Gaich berichtete über ein ruhigeres Jahr im Bereichsfeuerwehrverband mit 2.659 Einsätzen und 2.180 Übungen und 16.855 sonstigen Tätigkeiten. Zudem gibt es im Bereichsverband über 70 ausgebildete Tunneleinsatzfeuerwehrkräfte. Weiteres gab er Einblick in einigen Neuerungen u.a. über den geplanten Neubau der, in die Jahre gekommenen Landesfeuerwehrschule.
GF DI Rudolf Schönhart dankte für das große Engagement der Betriebsfeuerwehr die auch maßgeblich an Hochwassereinsätzen zum Schutz der Firma, aber auch bei zahlreichen Einsätzen mitwirken, sowie die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde und den örtlichen Wehren und wünschte viel Erfolg und Kameradschaft.
Bgm.Bernd Hermann dankte der Geschäftsführung und zeigte seitens der Gemeinde großes Interesse, dass das Werk im Hochwasser-Extremfall gut geschützt ist. Zur Sicherheit der Unternehmen und der Bevölkerung wird seitens der Gemeinde weiter an Verkehrs-und Hochwasserschutzprojekten gearbeitet. HBI Andreas Herk dankte der gesamten Mannschaft, den Bereitschaftsgruppenkommandanten, dem Team der Sicherheitsaufsicht der Chemiebetankung, den Nachbarfeuerwehren sowie der Gemeinde Frauental sowie der Geschäftsführung für die Unterstützung.
Nach weiteren Grußbotschaften der Ehrengäste wurde die 15. Wehrversammlung mit einem Dreifachen „Gut Heil“ beendet und zum gemütlichen Teil übergeleitet.
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