Arbeitsmarkt im Bezirk
Arbeitslosigkeit steigt, doch es gibt auch positive Nachrichten
- Im Juni waren 664 Frauen im Bezirk von Arbeitslosigkeit betroffen, das sind um 8,1 Prozent mehr als im Vorjahr.
- Foto: unsplash/Resume Genius (Symbolbild)
- hochgeladen von Katrin Löschnig
Die Arbeitslosigkeit im Bezirk Deutschlandsberg ist im Vormonat Juni erneut gestiegen – mit einem Plus von 2,9 Prozent setzt sich die Entwicklung allerdings etwas moderater fort als bisher. Positiv entwickelt sich der Jugendbereich und die gemeldeten offenen Stellen, schlechter sieht es allerdings bei der Frauen-, Alters- und Langzeitarbeitslosigkeit aus.
BEZIRK DEUTSCHLANDSBERG. Im Juni waren insgesamt 1.426 Personen im Bezirk Deutschlandsberg als arbeitslos gemeldet, das sind über 2,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Zusätzlich befanden sich insgesamt 283 Personen in Schulungen des AMS.
Positive Entwicklung
„Der Arbeitsmarkt im Bezirk zeigt sich stabil, besonders positiv hervorzuheben ist die Situation im Bereich der Jugendarbeitslosigkeit und die Entwicklung bei den dem AMS gemeldeten offenen Stellen“, betont der regionale AMS-Geschäftsstellenleiter Hartmut Kleindienst.
Bei den Jugendlichen (bis 25 Jahre) waren im Juni 131 Personen vorgemerkt, das ist ein Minus von 8,4 Prozent! Erfreulich ist auch diese Entwicklung: Im Juni 2026 wurden dem AMS Deutschlandsberg 240 neue offene Stellen gemeldet (+25,7 Prozent gg. 2025). Das Potential an sofort verfügbaren offenen Stellen im Vergleich zum Vorjahr stellt sich mit 560 nach längerer Zeit wieder positiv dar (+23,6 Prozent).
- Die Arbeitslosigkeit ist 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen.
- Foto: Simon Michl
- hochgeladen von Katrin Löschnig
Frauen und ältere Menschen
„Schlechter sind die Entwicklungen im Bereich der Frauenarbeitslosigkeit, älterer Personen und Langzeitarbeitslosen“, so Kleindienst. Im Juni waren 664 Frauen im Bezirk von Arbeitslosigkeit betroffen, das sind um 8,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Im Vergleich dazu waren es bei den Männern 762 (-1,3 Prozent). In der Personengruppe über 50 Jahre waren 639 Personen von Arbeitslosigkeit betroffen, das sind 6,1 Prozent mehr als im Monat Mai 2025.
„Mit einer Kombination aus individuellen Maßnahmen und speziellen Förderungsangeboten für diese Zielgruppen versucht das Arbeitsmarktservice dem entgegenzuwirken und so den Weg zurück in die Arbeit zu erleichtern“, erklärt Kleindienst abschließend.
Die Zahlen des Monats Mai 2026:
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