Auslöser war defekte Batterie
20 Feuerwehren bei Großbrand gefordert

Ein Großbrand in St. Marein forderte am Donnerstag 205 Feuerwehr-Einsatzkräfte. | Foto: BFVFB/Presseteam
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Wenn man die Bilder sieht, glaubt man an ein Inferno. Ein Großbrand hat am Donnerstag in Lamberg (Gemeinde St. Marein bei Graz) ein Betriebsgebäude komplett zerstört. Auch ein Wohnhaus und abgestellte Fahrzeuge wurden ein Raub der Flammen. Insgesamt standen 205 Feuerwehr-Einsatzkräfte im Einsatz. Drei davon wurden beim herausfordernden Einsatz verletzt.

ST. MAREIN BEI GRAZ. Der erste Alarm ging bei der zuständigen Orts-Feuerwehr FF Petersdorf II am Donnerstag um 18.44 Uhr ein. Insgesamt standen die ganze Nacht 20 Feuerwehren aus den Feuerwehrbereichen Feldbach, Graz-Umgebung, Weiz und Leibnitz mit 205 Einsatzkräften im Großeinsatz bei dem Brand des Gewerbebetriebs.

Unmittelbar nach dem Eintreffen der Feuerwehren kam es zu einer gefährlichen Rauchgas-Durchzündung. | Foto: BFVFB/Presseteam
  • Unmittelbar nach dem Eintreffen der Feuerwehren kam es zu einer gefährlichen Rauchgas-Durchzündung.
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Rauchgas-Durchzündung

Bereits kurz nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte kam es zu einer Rauchgas-Durchzündung mit enormer Hitzeentwicklung. Diese führte in weiterer Folge zu einem Wiesenbrand und begünstigte die Brandausbreitung auf zahlreiche abgestellte Fahrzeuge am angrenzenden weitläufigen Parkplatz. Trotz intensiver Löschmaßnahmen griff das Feuer auch auf ein angebautes Wohngebäude über. Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehren konnten jedoch zahlreiche Fahrzeuge vor den Flammen gerettet werden, ein weiteres Wohngebäude wurde zudem erfolgreich geschützt.

Wie hoch der Sachschaden nach dem Inferno ist, ist aktuell noch nicht bekannt. | Foto: BFVFB/Presseteam
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Gasflaschen im Gefahrenbereich

Um die enorme Wassermenge für den umfassenden Löschangriff bereitzustellen, wurde das Löschwasser mittels Tanklöschfahrzeugen und Pumpen an die Einsatzstelle transportiert. Mehrere Gasflaschen mussten aus dem Gefahrenbereich geborgen werden. Aufgrund der enormen Rauchentwicklung erfolgte der Löscheinsatz größtenteils unter schwerem Atemschutz. Die Einsatzleitung lag bei der Freiwilligen Feuerwehr Petersdorf II unter dem Kommando von Kommandant Gottfried Hofer.

Das Feuerwehr griff rasch auf ein Wohnhaus und abgestellte Fahrzeuge über. | Foto: BFVFB/Presseteam
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Drei Feuerwehr-Einsatzkräfte verletzt

Neben den Feuerwehren waren auch die Polizei, die Brandursachenermittlung der Polizei, das Rote Kreuz, St. Mareins Bürgermeister Franz Knauhs sowie das Kriseninterventionsteam des Landes Steiermark vor Ort. Drei Einsatzkräfte wurden verletzt, zwei davon mussten im LKH Feldbach medizinisch versorgt werden. Die Brandursache ist derzeit noch nicht bekannt und Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Eine Brandsicherheitswache der Feuerwehr bleibt weiterhin vor Ort, um aufflackernde Glutnester abzulöschen.

Das angrenzende Wohnhaus wurde ein Raub der Flammen, ein weiteres konnte von der Feuerwehr geschützt werden. | Foto: BFVFB/Presseteam
  • Das angrenzende Wohnhaus wurde ein Raub der Flammen, ein weiteres konnte von der Feuerwehr geschützt werden.
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Brandursache war defekte Batterie

Die Ermittlungen des Landeskriminalamtes Steiermark haben ergeben, dass ein in einer Werkstätte abgestelltes Wohnmobil aufgrund einer defekten Batterie zu brennen begonnen haben dürfe. Die Flammen griffen dann rasch auf das Gebäude über. So gerieten auch ein Wohnhaus, eine Werkstätte und eine Halle in Brand. 80 Wohnwägen bzw. Wohnmobile wurden stark bis komplett beschädigt. Die Schadenshöhe kann nach wie vor nicht beziffert werden, dürfte aber im Millionenbereich liegen.

Spendenkonto wurde eingerichtet

Für die Familie, die durch den Brand nahezu alles verloren hat, wurde ein Spendenkonto eingerichtet:
Spendenkonto Stöckl, AT63 3825 2002 0202 4024

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Ein Großbrand in St. Marein forderte am Donnerstag 205 Feuerwehr-Einsatzkräfte. | Foto: BFVFB/Presseteam
Unmittelbar nach dem Eintreffen der Feuerwehren kam es zu einer gefährlichen Rauchgas-Durchzündung. | Foto: BFVFB/Presseteam
Das Feuerwehr griff rasch auf ein Wohnhaus und abgestellte Fahrzeuge über. | Foto: BFVFB/Presseteam
Für die Feuerwehr-Einsatzkräfte war der Einsatz sehr herausfordernd. | Foto: BFVFB/Presseteam
Das angrenzende Wohnhaus wurde ein Raub der Flammen, ein weiteres konnte von der Feuerwehr geschützt werden. | Foto: BFVFB/Presseteam
Wie hoch der Sachschaden nach dem Inferno ist, ist aktuell noch nicht bekannt. | Foto: BFVFB/Presseteam
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