Gössendorf
Bienenhotel noch namenlos
- Landesrätin Ursula Lackner (r.), Bürgermeister Gerald Wonner (m.) und Gössendorfer Kinder beim gelungenen Naturturm in der Dorfstraße
- Foto: kk
- hochgeladen von Hannes Machinger
Ein Naturturm als Zuhause für Wildtiere als neue Attraktion in Gössendorf. Nun wird ein Name gesucht.
Ein Quadratmeter Grundfläche, drei Meter Höhe, aufgeteilt in vier Etagen – das sind die Eckdaten, die der nun errichtete Naturturm in der Gössendorfer Dorfstraße aufweist. In der untersten Etage, also im “Parterre“, dienen Bruchsteine als Unterschlupf für Reptilien wie Eidechsen, die sich auf den Steinen auch gerne wärmen. Darüber befindet sich die Totholz-Etage, in der Wildbienen, aber auch einige Käfer- und Wespenarten zuhause sind. Ein Dach schützt die zukünftigen Bewohner vor Witterungseinflüssen. Damit vor allem unsere Insekten vom “Bienenhotel“ profitieren, wird ihnen Material für den Nestbau zur Verfügung gestellt. Diese Aufgabe hat eine Gruppe von Mädchen und Buben der Volksschule Gössendorf übernommen.
Optimaler Platz für den Turm
„Der Platz für den Naturturm ist hier optimal, denn im Rahmen der Aktion Wildblumen wurden hier entlang der gesamten Dorfstraße schon breite Blühstreifen angelegt, die auch heuer wieder wunderbar blühen und eine wertvolle Futterquelle für Wildbienen und andere Bestäuber sind. Zusätzlich haben wir Obstbäume gepflanzt“, so Gerald Wonner, Bürgermeister von Gössendorf. Auch Landesrätin Ursula Lackner schaute sich das erfolgreiche Projekt vor Ort an. Wonner: “Jetzt fehlt nur noch ein Name für den Turm, den sollen die Kinder im neuen Schuljahr suchen.“
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