Lokale im Bezirk setzen das Rauchverbot nun um

Kein Problem für Gäste und Wirte, sagen Kellnerin Sabine Holzer und Inhaberin Ulli Ulz vom Café Tivoli in Vasoldsberg.
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 "Die Gäste haben so viel über das mögliche Rauchverbot diskutiert. Dann habe ich mir gesagt, ich stelle auf Rauchverbot um", sagt Ulli Ulz, die seit acht Jahren das Café Tivoli in Vasoldsberg betreibt. Zuvor war die Gaststätte ein typisches Raucherlokal, aber auch die Stammgäste haben kein Problem mit dem Verbot. Im Eingangsbereich wurde für die Wintermonate ein eigenes Zelt für Raucher aufgestellt. "Obwohl ich selbst Raucherin bin, ist es jetzt sicher ein angenehmeres Arbeiten", sagt Kellnerin Sabine Holzer. Finanzielle Einbußen seien nicht zu spüren. "Der Großteil der Gäste ist geblieben.
Es kommen aber auch neue dazu. Man raucht als Raucherin automatisch weniger", so Holzer. "Auch das Kartenspielen geht ohne rauchen. Das sagen die Stammgäste selbst", scherzt Chefin Ulz. Auch sie rauche jetzt deutlich weniger. Ein ähnliches Bild zeigt sich im Café Stacatto in Raaba-Grambach. Auch dort heißt es seit 8. Jänner "Rauchen verboten". "Bei uns wurde das sehr positiv aufgenommen. Die Raucher gehen raus. Neue Gäste kommen dazu. Es ist überhaupt kein Problem", meint Jasmin Wetzer, die im Café als Kellnerin tätig ist. "Das Nichtrauchen ist sicher etwas Positives. Wir spüren, dass viele nachziehen, nicht nur Wirte, sondern auch Vereine", so Wetzer.

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