Offenes Ohr für die Männer

Krisensituationen, besonders nach Trennung oder Scheidung, erfordern einen kühlen Kopf und die Hilfe von Profis.
  • Krisensituationen, besonders nach Trennung oder Scheidung, erfordern einen kühlen Kopf und die Hilfe von Profis.
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  • hochgeladen von Markus Kopcsandi

Ein Verein hilft in Feldbach ab sofort Männern in Notlagen weiter.

Seit 1996 existiert der Verein Männerberatung in Graz, seit 2003 auch in Leoben. 2010 waren es bereits 603 Männer und 53 Frauen, die das Service in Anspruch genommen haben. Zuletzt wurden an beiden Standorten insgesamt 2.100 Beratungskontakte jährlich gezählt.
Nun wurde auch in Feldbach, in den Räumlichkeiten des Gesundheitszentrums Sigmund Freud eine Beratungsstelle eröffnet. Jeden Donnerstag zwischen 16 und 18 Uhr steht Psychotherapeut Manfred Kummer männlichen Jugendlichen und Männern in Krisen und schwierigen Lebenslagen anonym und streng vertraulich zur Seite. Geboten werden Rechtsberatung und psychologische Betreuung.
Die Anliegen der Klienten sind breit gefächert wie Manfred Kummer erklärt: „Krisen und Konflikte rund um Trennung oder Scheidung sind der häufigste Grund, um mit uns Kontakt aufzunehmen.“ Zu weiteren Problemen zählen Schwierigkeiten in Beziehung und Familie, psychische Probleme oder selbst erlittene oder selbst ausgeübte Gewalt.
Bisherige Erfahrungen zeigten, dass die Hemmschwelle, sich rechtzeitig professionelle Unterstützung zu sichern, auch in den ländlichen Regionen sinkt.

Bedarf auch am Land

Mehr als die Hälfte der Klienten der Männerberatung Graz stammt nicht aus der Stadt, sondern etwa aus den Bezirken Feldbach, Fürstenfeld oder Radkersburg. Beratungseinrichtungen aus Feldbach haben außerdem einen akuten Bedarf an professioneller Männerberatung festgestellt. Die Finanzierung der Männerberatung Südoststeiermark erfolgte durch Bürgermeister Kurt Deutschmann, das Land Steiermark, den Round Table 29 und den Rotary Club. „Das hochwertige Betreuungsangebot für die Region wird bestens ergänzt. Besonders in puncto Unterhaltsangelegenheiten oder Besuchsrecht von Vätern besteht Infobedarf“, so Kurt Deutschmann.

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