Gratkorn
Von Lumpen und Bettgehern: Zeitreise auf dem Rad

Zeigt Interessierten meist unbekannte Ecken in Städten und Gemeinden: Daniel Strohrigl
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  • Zeigt Interessierten meist unbekannte Ecken in Städten und Gemeinden: Daniel Strohrigl
  • Foto: Daniel Strohrigl
  • hochgeladen von Nina Schemmerl

GrazGuide Daniel Strohrigl lädt zum "Radwandern" durch Gratkorn ein und zeigt die Marktgemeinde von ganz anderen Seiten.

Geboren in Graz, aufgewachsen in Leibnitz, zum Studium nach Villach, ins finnische Turku und deutsche Heilbronn: Daniel Strohrigl hat bereits viele Eigenheiten von Städten kennengelernt und aufgesogen, wie die Landschaften aussehen, Kultur vor Ort erlebt wird und was kulinarisch geboten wird. Als staatlich geprüfter Fremdenführer macht er hauptsächlich mit Einheimischen und Touristen in Graz Altstadtrundgänge. Doch er ist auch in Graz-Umgebung unterwegs, zuletzt in Frohnleiten. Nun zeigt er die Geschichte Gratkorns – dieses Mal aber nicht zu Fuß, sondern mit dem Fahrrad. Beim "Radwandern" wird sich der eine oder andere ganz schön wundern. Die Marktgemeinde ist nämlich weit mehr als eine, in der sich große, namhafte Firmen ansiedeln.

Genau hinschauen

Gratkorn hat eine lange und bedeutsame Historie für die Steiermark. Und das will Strohrigl auch beweisen. "Es macht mir einfach Spaß, mehr über Gemeinden und Städte zu erfahren. Man hat bei Touren einen ganz anderen, speziellen Blick für Dinge, die man sonst nicht sieht. Viele laufen in ihren Heimatgemeinden an besonderen Orten und Plätzen einfach vorbei und kennen sie gar nicht", sagt der 35-Jährige. Beim "Radwandern" durch Gratkorn wird sich der ein oder andere also ganz schön wundern.

Aha-Erlebnisse

Rund neun Kilometer geht es mit dem Rad von der Zigeunerhöhle über die Sappi, zu einem geheimen Bunker bis hin zu Klöstern, Kirchen und Schulen. Von Lumpen, Bettgehern und der Ribislbar wird der Fremdenführer berichten können, davon, wie Gratkorn von einer der ersten Siedlungen der Steiermark zur ländlichen Bauerngemeinde und dann zur größten Gemeinde im Bezirk wurde. Oder wissen Sie, dass die Gemeinde eigentlich einmal St. Stefan am Gratkorn hieß? "Ich habe in Graz schon oft Aha-Erlebnisse mitbekommen. Von Leuten, die schon 60 Jahre in der Stadt leben und kleine, aber für die Stadt wichtige Details noch nie wahrgenommen haben. Zum Beispiel kennen nur wenige den ‚Nackten Ritter‘ beim Zeughaus. Und genau auf so was kommt es bei den Touren an", so Strohrigl.

Dazu wird es auch kommen, wenn zum Beispiel mit dem Fahrrad jene Stelle an der Mur erreicht wird, die früher der einzige Übergang war und wo es zu einem tragischen Fährenunglück kam.

Details:

  • Das "Radwandern" findet am 18. September statt. 
  • Treffpunkt ist am Kirchplatz in Gratkorn um 10 Uhr.
  • Mitzubringen: ein eigenes Fahrrad und entsprechende Ausrüstung (dazu zählen auch Getränke und Co.)
  • Kosten: 10 Euro pro Person.
  • Anmeldung erforderlich unter office@obergraz.at. Infos: www.obergraz.at

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