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Weihnachtsleckerli für den Vierbeiner

"So, her mit dem nächsten Keks", denkt sich Gea.
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  • "So, her mit dem nächsten Keks", denkt sich Gea.
  • Foto: Privat/WOCHE
  • hochgeladen von Nina Schemmerl

Der Hund gehört längst schon zur Familie. Warum sollen unsere vierbeinigen Lieblinge dann nicht auch in den Genuss von Weihnachtskeksen kommen?

Dieser Tage duftet es in den heimischen Küchen nach Vanille, Zimt und Co. Denn die Weihnachtsbäckerei hat begonnen. Jedes Mal, wenn Gea, eine französische Bulldogge, vor dem Ofen sitzt, hab ich mir gedacht: Warum backen wir eigentlich keine Kekse für den Hund? 
Gut, gegen gekaufte Leckerli ist, sofern sie qualitativ hochwertig sind, nichts einzuwenden, aber selbstgemachte Hundekekse haben den großen Vorteil, dass sie ganz bestimmt frei von Konservierungsstoffen sind und je nach Allergien angepasst werden können. Also haben wir losgelegt, um Gea auch ein paar Weihnachtsleckerli zu backen.

Gea hat gebacken

Unsere Gea ist vor allem das, was die wenigsten (also die, die die Rasse nicht kennen) erwarten: sportlich. Sie baut also relativ schnell "Kalorien" wieder ab. Daher haben wir kein schlechtes Gewissen, ihr ab und an ein Leckerli zu geben, ohne dass sie dafür etwas "leisten" muss. Also ohne, dass sie ein Kommando richtig macht. Gea ist aber auch eine echte Genießerin. Hundefutter, bei dem etwa Zucker an zweiter Stelle steht oder in dem Inhaltsstoffe enthalten sind, deren Name nicht auszusprechen sind, kommt der Madame nicht in den Hundenapf. 

Zu Weihnachten darf sie also naschen – aber eben unter denselben Bedingungen. So haben Gea und ich heuer zusammen gebacken. Sozusagen. Und für alle Hundefreunde, die sich gerne im Weihnachtsleckerli-Backen probieren möchten, hab ich dieses Rezept:

Einfache, gesunde Weihnachts-Leckerli:

  • 100 g Rinderfaschiertes,
  • 125 g Dinkelmehl,
  • ca. 60 ml. Wasser,
  • 1 Ei,
  • 2 EL Haferflocken,
  • 1 geraspelte Karotte,
  • 1 EL hochwertiges Öl (ich empfehle Lachsöl, das macht das Fell glänzend)
  • einen halben Teelöffel Hagebuttenpulver (natürlich optional, wir haben es zuhause; enthält: Beta-Carotin, Vitamin E, Vitamin K, Kalium, Calcium und Phosphor)
  • Alle Zutaten verrühren und bei 160 Grad gut 40 Minuten backen (je nach Keksgröße).

Die Hundekekse werden im Ofen noch nachgetrocknet, damit sie härter werden. Danach werden sie gekühlt. Die Form ist jedem Hundebesitzer natürlich selbst überlassen.

Fazit: Schon während der Zubereitung ist Gea nicht einen Millimeter von mir gewichen. Während des Backens hat sie den Ofen bewacht – wer weiß, vielleicht könnte ja jemand die Kekse stehlen. Geschmeckt haben sie natürlich dann auch. Aus einem Keks wurden schnell zwei, drei. 

Habt auch ihr Rezepte für Hundekekse? Ich frag für Gea :)

Diese Lebensmittel sind Tabu

Unbedingt ist darauf zu achten, dass gewisse Lebensmittel für Vierbeiner toxisch und sogar tödlich sein können; daher heißt es: Finger bzw. Pfoten weg von

  • Schokolade und Kakao (Folgen: Erbrechen, Krämpfe, Atemnot, Durchfall)
  • Rosinen und Trauben (Folgen: Nierenversagen, Lethargie)
  • Kaffee bzw. Koffein (Folgen: Herzrasen, Erbrechen)
  • Milch (Folgen: Erbrechen, Durchfall, Blähungen)
  • Nüsse, speziell Walnüsse und Macadamia (Folgen: Krämpfe, Epilepsie, Fieber, Lähmungserscheinungen)
  • Süßungsmittel (Folgen: Erbrechen, Durchfall)
  • rohes Schweinefleisch (Folgen: Krämpfe, Schäumen, Koordinations-, Gefühls-, Haut-, Seh-, Hör- und Geruchsstörungen)
  • Außerdem kann Salz zu Nierenproblemen und Magendrehungen führen.
  • Ein lautes Nein gibt es auch für Knochen, Speck, Alkohol, Knoblauch, Pilze, Steinobst, Zwiebeln, Tomaten, rohe Kartoffeln, Sprossen, Lauch, Paprika, Lebkuchen, rohe Bohnen und Avocados!

Oft höre ich: "Früher hat man dem Hund alles gegeben, und dem hat es auch nicht geschadet" oder "Meiner hat immer den Rest bekommen, ist ja auch nichts passiert". Aber ich denke: Wer weiß, ob er nicht doch Probleme bekommen hat. Und man kann im Vorhinein schon viel verhindern.

Autor:

Nina Schemmerl aus Graz-Umgebung

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