Trotz schwieriger Bedingungen
Knapp AG präsentiert zufriedene Bilanz
- DasVorstandsteam der Knapp AG: COO Franz Mathi, CFO Christian Grabner und CEO Gerald Hofer (v.l.)
- Foto: KNAPP/Kanizaj
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Die Knapp AG mit Hauptsitz in Hart bei Graz erzielt nach zuletzt starken Wachstumsjahren im Wirtschaftsjahr 2023/2024 ein solides Ergebnis und zeigt sich zufrieden. Trotz der schwierigen globalen Rahmenbedingungen verzeichnet das Unternehmen eine erfreuliche Auftragsentwicklung. Infrastruktur und Technologien werde weiter investiert.
HART BEI GRAZ. Mit 31. März 2024 bilanziert die Knapp-Unternehmensgruppe einen Umsatz von 1,8 Milliarden Euro (im Vorjahr waren es 1,96 Milliarden Euro). Herausforderungen wie geopolitische Unsicherheiten, Inflation und Arbeitskräftemangel prägen aktuell die Geschäftswelt und erfordern verlässliche Partnerschaften sowie umfassende Systemlösungen. "Unser Anspruch als Unternehmensgruppe ist es, Branchenkenntnis mit Technologie der Spitzenklasse zu intelligenten Systemlösungen zu verknüpfen. Das ist das Rückgrat einer funktionierenden Lieferkette und unerlässlich für den Erfolg", betont Knapp-CEO Gerald Hofer. Dieses Vertrauen spiegelt sich in Projekten mit langfristigen und namhaften Kunden wider, wie beispielsweise der Würth-Gruppe, dem Online-Versandhändler Zalando sowie der amerikanischen Supermarkt-Kette Kroger.
- Das System "Runpick" bearbeitet und palettiert Großgebinde vollautomatisch und steigert die Leistung in der Filialbelieferung im Lebensmittelhandel.
- Foto: KNAPP/Niederwieser
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Anpassung bestehender Anlagen
Neben Neuinstallationen nehmen Retrofit-Programme von bestehenden Anlagen eine bedeutende Rolle ein und leisten einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit. Aus Gründen der mangelnden Verfügbarkeit und des Kostenaufwandes für Bauland wird es für viele Firmen immer wichtiger, am gleichen Standort zu modernisieren. Der kontinuierliche Ausbau des internationalen Netzwerks, insbesondere im Bereich Service- und Lifetime Support, unterstreiche das Bekenntnis von Knapp, die Kundenbedürfnisse in den Mittelpunkt zu rücken. "Unsere Kunden können darauf vertrauen, dass wir uns langfristig um ihre bestehenden Systeme kümmern", so Hofer.
- Die bisher einzigartige Taschensorter-Lösung der Serie AutoPocket eröffnet neue Möglichkeiten der Automatisierung in der Pharmalogistik.
- Foto: KNAPP/Niederwieser
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Umkämpfter Markt
In einem weltweit stark umkämpften Marktumfeld konnte ein Auftragseingang von insgesamt 2,12 Milliarden Euro erzielt werden. Das Ergebnis aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit belief sich auf 161 Millionen Euro (Vorjahr: 173 Mio. Euro). Knapp verzeichne laut Unternehmensangaben in Europa sehr gute Auftragseingänge in allen Kernbranchen. Besonders erfreulich ist ein Auftrag aus dem Bereich Fashion. Das internationale Modeunternehmen Bestseller investiert in ein hochmodernes Logistikzentrum mit einer umfassenden Automatisierungslösung von Knapp. Im lateinamerikanischen Raum und in der Asien-Pazifik-Region hält der Wachstumstrend ebenfalls an. Hier vertrauen die größten Mode- und Lifestyle-Marken Brasiliens wie beispielsweise C&A und Lojas Renner auf die Zusammenarbeit. Erfreuliche Zuwächse weist Knapp auch in Australien auf. Mit Kunden wie der australischen Supermarkt-Kette Woolworths und der Super Retail Group trägt die Niederlassung nun maßgeblich zum Unternehmensergebnis bei.
- Knapp unterstützt Initiativen, um vermehrt junge Menschen für eine MINT-Ausbildung zu begeistern.
- Foto: KNAPP/Kanizaj
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7.705 Mitarbeiter weltweit
Ein zuverlässiger Partner möchte das Unternehmen auch für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sein. Aufgrund des Wachstums der Unternehmensgruppe ist der Bedarf an Fachkräften schon seit Jahren hoch. Mit Ende März 2024 beschäftigt die Knapp-Gruppe weltweit 7.705 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 4.122 davon allein in Österreich. Knapp setzt neben dem Recruiting auf zahlreiche lokale Initiativen und investiert in ständige Aus- und Weiterbildung. "Nur so können wir uns vom Durchschnitt abheben und den Anspruch der Outstanding Performance, den wir als Unternehmen an uns haben, für unsere Kunden erreichen", sagt CFO Christian Grabner abschließend.
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