12.04.2017, 00:00 Uhr

Aufregung um ein Bauprojekt in Feldkirchen

Stein des Anstoßes: Auf diesem Grundstück soll eine neue Wohnanlage entstehen. Anrainer bekritteln zu enge Zufahrt.

Kritik wegen geplantem Wohnprojekt aufgrund zu enger Zufahrt.

Ein Wohnbauprojekt sorgt in der Gemeinde Feldkirchen bei Graz schon vor Baubeginn für Ärger. Im Aufelderweg direkt am Murradweg sollen Wohnhäuser entstehen. Grund für die Aufregung ist eine möglicherweise zu schmale Straßenführung hin zum geplanten Objekt. "Natürlich ist es uns wichtig, dass die Anliegen der Anrainer gehört werden. Wir haben das nun rechtlich abzuarbeiten", sagt Bürgermeister Erich Gosch. Als Entlastung soll eine Kurve umgebaut und Engstellen ausgeweitet werden. Auch eine Verlegung des Radwegs sei kein Thema, so der Ortschef. Trotzdem springt die FPÖ auf den Zug der Anrainer auf. "Das geplante Bauvorhaben kann und darf nicht durchgesetzt werden. Die Rahmenbedingungen der äußeren Erschließung sind rechnerisch nur dann gegeben, wenn private Grundstücksteile befahren werden. Das lehnen wir im Sinne der Anrainer ab", sagt etwa FPÖ-Gemeinderat David Wilfling, der selbst Anrainer ist. Die Anrainerin Alice Mohrenberger spricht sogar von lebensgefährlichen Zuständen für Schulkinder zu den Stoßzeiten, weil kein Gehweg vorhanden ist. Zu Vergleichszwecken wurde deshalb seitens der Gemeinde eine Verkehrszählung an einem eher verkehrsberuhigten Tag sowie eine an einem normalen Arbeitstag veranlasst. Daraus resultierend wurde ein Verkehrskonzept erarbeitet. Das Projekt wird nun in den dafür zuständigen Ausschüssen der Gemeinde behandelt.
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