17.09.2014, 00:00 Uhr

Aufregung um Parkplatz

Der Streit um möglichen Parkplatz beim Flughafen Graz geht in die nächste Runde.

Bereits seit einigen Jahren steht der Feldkirchener Adolf Egger mit Politik und Behörden auf Kriegsfuß. Der Rechtsstreit geht nun in die nächste Runde.
Egger wollte auf seinem Grund einen Park&Ride-Platz für Fluggäste errichten. Der damals errichtete Verbindungsgang vom Bahnhof zum Flughafen durchkreuzte aber seine Pläne. "Jetzt kann ich die Fläche nicht mehr landwirschaftlich nutzen. Mit einem Mähdrescher komme ich nicht mehr in den Grund hinein", sagt der Landwirt. Deshalb hat er den Flughafen Graz geklagt. "Im Wesentlichen geht es darum, dass der Flughafen keine Konkurrenz haben will", meint Egger. Dort winkt man aber ab. "Am Flughafen-Gelände sind ausreichend Plätze vorhanden. Deshalb ist nach unserem Dafürhalten die Argumentation falsch", sagt Flughafen-Direktor Gerhard Widmann. Auf dem betroffenen Grundstück soll im Rahmen des Koralmbahnbaus ein Unterflur-Bahnhof für die Anbindung an den Flughafen entstehen.

Angemessenheit gefordert

Die Ablöse-Modalitäten haben hier bereits stattgefunden. "Von 25 Grundbesitzern bin ich alleine übergeblieben. Die anderen sind enteignet worden", sagt Egger. Für ihn ist der Ablösepreis zu niedrig. "Beim Land spricht man bei diesen Flächen vom Filetstück der Steiermark", zeigt sich der Landwirt enttäuscht. "Ich will keine Wolken vom Himmel holen, sondern Angemessenheit", sagt Egger abschließend.
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